• IT-Karriere:
  • Services:

Intel-CPU: Haswell kommt mit Embedded-DRAM für die GPU - manchmal

Auf dem Intel Developer Forum hat Intel Details zu den Grafikeinheiten GT1, GT2 und GT3 der kommenden Haswell-Prozessoren genannt. Die schnellsten Versionen werden Grafikspeicher auf dem Package besitzen. Das gilt aber nur für wenige fest verlötete CPUs, wie andere Quellen sagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Ankündigung von Haswell auf dem IDF 2011
Intels Ankündigung von Haswell auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Was schon vor einem Jahr als Gerücht bekannt war, hat Intel auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking nun bestätigt: Manche Versionen der kommenden Haswell-CPUs werden einen in dem Package des Prozessors integrierten Grafikspeicher besitzen. Intel bezeichnet das in seinen Präsentationen als "EDRAM", was in der Regel für "Embedded-DRAM" steht - und damit ist auf dem Die integrierter Speicher gemeint.

  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
  • EDRAM für GT3 - aber nicht direkt auf dem Die (Folien: Intel)
  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
  • Intel stellt die GPU von Haswell vor.
EDRAM für GT3 - aber nicht direkt auf dem Die (Folien: Intel)
Inhalt:
  1. Intel-CPU: Haswell kommt mit Embedded-DRAM für die GPU - manchmal
  2. EDRAM nur für verlötete Prozessoren

Wie jedoch ein Bild bei VR-Zone zeigt, besteht eine solche Haswell-CPU aus zwei Dies, einem für den Prozessor und einem für den Speicher. So hat das auch Semiaccurate vor einem Jahr vorhergesehen. Intel nennt den Grafikspeicher, der nach unbestätigten Informationen 128 MByte groß sein soll, "L4-Cache", es ist ein Zwischenspeicher, der nur für die Grafikeinheit von Haswell genutzt werden soll.

Diese GPU gibt es in den Versionen GT1, GT2 und GT3. Nur letztere Variante bringt den eigenen Speicher mit. Ob er, wie anzunehmen ist, vor allem für den Framebuffer da ist oder Intel dort auch beispielsweise Geometriedaten unterbringen will, ist noch nicht bekannt. Sinnvoll ist ein dedizierter Speicher für eine GPU aber auf jeden Fall. Alle Lösungen mit integrierter Grafik, zu denen auch das seit Sandy Bridge bei Intel aktuelle HD Graphics zu zählen ist, setzen auf "shared memory". Dabei wird ein Teil des Hauptspeichers für die GPU genutzt. Das ist aber im Vergleich zu diskreten Grafikkarten viel langsamer, wofür es mehrere Gründe gibt.

Zum einen müssen sich die CPU und deren Speichercontroller um die Grafikzugriffe kümmern, zum anderen ist der Bus des Hauptspeichers viel langsamer als bei Grafikkarten. Das liegt nicht nur an der vergleichsweise geringen Breite, sondern auch an den niedrigeren Taktfrequenzen. Die auf Grafikkarten nur wenige Zentimeter langen Datenleistungen lassen sich mit hohen Frequenzen betreiben, ein DDR3-Speicherbus muss auf mehrere Module und Längen der Verbindungen von über zehn Zentimetern Rücksicht nehmen.

Stellenmarkt
  1. dmTECH GmbH, Karlsruhe
  2. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

Ein Grafikspeicher, der auf oder nahe bei der GPU sitzt, hat diese Probleme nicht - so arbeiten beispielsweise auch die Lösungen bei vielen Spielekonsolen, wobei meist echtes Embedded DRAM verwendet wird. Wie Intel den Speicher auf dem eigenen Die angebunden hat, hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben. Es dürfte sich um einen recht schnellen Bus handeln, die Blockdiagramme geben eine direkte Verbindung mit dem Ringbus an. Wie dieser arbeitet, ist früheren Artikeln zu Sandy Bridge und der Architektur von Haswell zu entnehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
EDRAM nur für verlötete Prozessoren 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

Kryptographie: Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator
Kryptographie
Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator

Mit der Maximator-Allianz haben fünf europäische Länder einen Gegenpart zu den angelsächsischen Five Eyes geschaffen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Security Bundestagshacker kopierten Mails aus Merkels Büro
  2. Trumps Smoking Gun Vodafone und Telefónica haben keine Huawei-Hintertür
  3. Sicherheitsforscher Daten durch Änderung der Bildschirmhelligkeit ausleiten

Horror-Thriller Unsubscribe: Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde
Horror-Thriller Unsubscribe
Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde

Zwei US-Filmemacher haben mit Zoom den Horror-Film Unsubscribe gedreht. Sie landeten damit sogar an der Spitze der US-Box-Office-Charts. Zumindest für einen Tag.
Von Peter Osteried

  1. Film Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
  2. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  3. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

    •  /