Erneut effizienterer Prozessor

Intel hat bei der Broadwell-Generation an vielen Punkten die Leistungsaufnahme für verschiedene Betriebsmodi optimiert. Ein wesentlicher Unterschied zu Haswell ist die 14-Nanometer-FinFET-Fertigung: Durch den Shrink sind geringere Chipspannungen möglich, Intel spricht von 10 Prozent weniger. Die zulässige Maximaltemperatur liegt unter der von Haswell, dies verringert die Leistungsaufnahme durch reduzierte Leckströme. OEM-Herstellern gibt Intel zudem weiterhin die Option, die TDP der Prozessoren zu senken - beispielsweise von 15 auf 9,5 Watt.

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Die integrierte Grafikeinheit wird nun im Betrieb häufiger von der Stromzufuhr getrennt, Intel spricht von bis zu einem Achtel der Zeit, in der die GPU aktiv ist. Dies ist beispielsweise beim Betrachten von Videos der Fall: Per Media Buffer Optimization wird bei 24-fps-Material und einer Wiederholrate von 60 Hz ein Frame dreimal und der darauf folgende Frame zweimal dargestellt - aber vom Displaycontroller statt von der Grafikeinheit. Der gleiche Trick greift beim ruhenden Desktop, wenn sich der Bildschirminhalt nicht ändert. Ohne MBO müsste die GPU ständig neue Frames ans Display schicken.

  • Broadwell-U ist kleiner, sparsamer und schneller als Haswell-U. (Bild: Intel)
  • Der Audio-DSP lauscht auf Sprachbefehle und weckt dann den Prozessor. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U ist ein Multi-Chip-Modul, besteht aus Prozessor und PCH. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U und Broadwell-Y im Vergleich (Bild: Intel)
  • Broadwell soll pro Takt rund 5 Prozent schneller rechnen als Haswell. (Bild: Intel)
  • Je nach Broadwell-Modell verfügt die Grafikeinheit über 12, 24 oder 48 Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • In jeder Sub-Slice sitzen acht Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • Jeder Shader-Block bietet sieben Ausführungseinheiten. (Bild: Intel)
  • Die Broadwell-Grafikeinheit bietet ein besseres Verhältnis aus Shader- und Textur-Leistung. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U soll sparsamer arbeiten als Haswell-U, ein Teil der Einsparungen kommt durch den Audio-DSP und das neue WLAN-Modul. (Bild: Intel)
  • Der 14-nm-FinFET-Prozess reduziert die Leckströme und Spannungen. (Bild: Intel)
  • Der überarbeitete Platform Controller Hub ist sparsamer als zuvor. (Bild: Intel)
  • Das neue WLAN-Modul spart Energie und ist effizienter. (Bild: Intel)
  • 28-Watt-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i57/i5-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i3/Pentium/Celeron-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • Von links nach rechts: Broadwell-Y im SSF, Broadwell-U, Haswell-U (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Broadwell-U-Geräte sollen im Frühling 2015 erscheinen. (Bild: Intel)
Der überarbeitete Platform Controller Hub ist sparsamer als zuvor. (Bild: Intel)

Der überarbeitete Broadwell-Low-Power-PCH wird weiterhin im 32-Nanometer-Prozess gefertigt. Intel möchte durch Optimierungen verglichen mit dem Haswell-LP-PCH eine um 20 bis 25 Prozent geringere Leistungsaufnahme im Leerlauf wie im aktiven Betrieb erreicht haben. Die Power Control Unit im PCH soll nun schneller reagieren, also Chipteile flotter wecken oder schlafen legen, beispielsweise den Audio-DSP für Spracheingaben.

Intel spricht von einer Verbesserung der Akkulaufzeit im Leerlauf von einer Stunde auf 10,1 Stunden und um anderthalb Stunden auf 8,7 Stunden beim Betrachten eines lokal gespeicherten 720p-Videos. Als Vergleichsplattformen dienen ein Core i7-5600U und Core i7-4600U mit ansonsten identischem Gerät, jedoch mit zwei Ausnahmen: Das Broadwell-Ultrabook verwendet den integrierten Audio-DSP und das neue, sparsamere ac-WLAN-Modul 7265, das Haswell-Gerät einen externen Realtek-Sound und das ältere 7260.

  • Broadwell-U ist kleiner, sparsamer und schneller als Haswell-U. (Bild: Intel)
  • Der Audio-DSP lauscht auf Sprachbefehle und weckt dann den Prozessor. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U ist ein Multi-Chip-Modul, besteht aus Prozessor und PCH. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U und Broadwell-Y im Vergleich (Bild: Intel)
  • Broadwell soll pro Takt rund 5 Prozent schneller rechnen als Haswell. (Bild: Intel)
  • Je nach Broadwell-Modell verfügt die Grafikeinheit über 12, 24 oder 48 Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • In jeder Sub-Slice sitzen acht Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • Jeder Shader-Block bietet sieben Ausführungseinheiten. (Bild: Intel)
  • Die Broadwell-Grafikeinheit bietet ein besseres Verhältnis aus Shader- und Textur-Leistung. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U soll sparsamer arbeiten als Haswell-U, ein Teil der Einsparungen kommt durch den Audio-DSP und das neue WLAN-Modul. (Bild: Intel)
  • Der 14-nm-FinFET-Prozess reduziert die Leckströme und Spannungen. (Bild: Intel)
  • Der überarbeitete Platform Controller Hub ist sparsamer als zuvor. (Bild: Intel)
  • Das neue WLAN-Modul spart Energie und ist effizienter. (Bild: Intel)
  • 28-Watt-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i57/i5-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i3/Pentium/Celeron-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • Von links nach rechts: Broadwell-Y im SSF, Broadwell-U, Haswell-U (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Broadwell-U-Geräte sollen im Frühling 2015 erscheinen. (Bild: Intel)
Broadwell-U soll sparsamer arbeiten als Haswell-U, ein Teil der Einsparungen kommt durch den Audio-DSP und das neue WLAN-Modul. (Bild: Intel)
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Die Diagramme zeigen, dass die neue Audio- sowie WLAN-Lösung und das simplere Mainboard die Leistungsaufnahme verringern, auch das von Intel als System-on-a-Chip bezeichnete Multi-Chip-Modul benötigt weniger Energie für die gleiche Aufgabe. Im Umkehrschluss müsste diese bedeuten, dass Broadwell bei ähnlicher Leistungsaufnahme schneller arbeitet - aber ist dem auch so?

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