Neue Grafik- und CPU-Architektur

Für die Broadwell-U fertigt Intel zwei unterschiedliche Siliziumplättchen. Das kleinere entspricht dem auch für die Core M (Broadwell-Y) verwendeten. Auf einer Fläche von 82 mm² befinden sich 1,3 Milliarden Transistoren. Diese Version nutzt zwei Prozessorkerne mit Hyperthreading und eine Grafikeinheit mit 24 Shader-Blöcken, Execution Units genannt. Die größere bringt es auf 133 mm² sowie 1,9 Milliarden Transistoren und verdoppelt die Anzahl der Execution Units auf 48.

Stellenmarkt
  1. Security / Penetration Tester (m/w/d)
    imbus AG, deutschlandweit
  2. Referent IT-Koordination (m/w/d)
    EVH GmbH, Halle (Saale)
Detailsuche

Zum Vergleich: Haswell-Y mit 22- statt 14-Nanometer-Fertigung misst 131 mm² und beinhaltet 960 Millionen Schaltungen, Haswell-U kommt auf 181 mm² und 1,3 Milliarden Transistoren. Beide Varianten bieten zwei Prozessorkerne mit Hyperthreading und nur 20 oder 40 Execution Units sowie eine ältere Architektur (Haswell und Graphics Gen7.5).

  • Broadwell-U ist kleiner, sparsamer und schneller als Haswell-U. (Bild: Intel)
  • Der Audio-DSP lauscht auf Sprachbefehle und weckt dann den Prozessor. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U ist ein Multi-Chip-Modul, besteht aus Prozessor und PCH. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U und Broadwell-Y im Vergleich (Bild: Intel)
  • Broadwell soll pro Takt rund 5 Prozent schneller rechnen als Haswell. (Bild: Intel)
  • Je nach Broadwell-Modell verfügt die Grafikeinheit über 12, 24 oder 48 Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • In jeder Sub-Slice sitzen acht Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • Jeder Shader-Block bietet sieben Ausführungseinheiten. (Bild: Intel)
  • Die Broadwell-Grafikeinheit bietet ein besseres Verhältnis aus Shader- und Textur-Leistung. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U soll sparsamer arbeiten als Haswell-U, ein Teil der Einsparungen kommt durch den Audio-DSP und das neue WLAN-Modul. (Bild: Intel)
  • Der 14-nm-FinFET-Prozess reduziert die Leckströme und Spannungen. (Bild: Intel)
  • Der überarbeitete Platform Controller Hub ist sparsamer als zuvor. (Bild: Intel)
  • Das neue WLAN-Modul spart Energie und ist effizienter. (Bild: Intel)
  • 28-Watt-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i57/i5-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i3/Pentium/Celeron-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • Von links nach rechts: Broadwell-Y im SSF, Broadwell-U, Haswell-U (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Broadwell-U-Geräte sollen im Frühling 2015 erscheinen. (Bild: Intel)
Broadwell-U und Broadwell-Y im Vergleich (Bild: Intel)

Die von Intel beim CPU-Teil von Broadwell vorgenommenen Verbesserungen sollen die Leistung pro Takt um etwa fünf Prozent steigern. Hierzu hat der Hersteller unter anderem den L2-Cache-TLB vergrößert, der nun 1.500 statt 1.000 Einträge speichert, wie üblich die Sprungvorhersage überarbeitet, neue Kryptographie-Instruktionen (PDF) integriert und flottere Lade-/Speicher-Einheiten sowie ein größeres Out-of-Order-Fenster entwickelt.

Spannender ist die überarbeitete Grafikeinheit (Graphics Gen8): Bei Haswell besteht diese physikalisch aus einer sogenannten Common-Slice und zwei Sub-Slices mit jeweils zehn Executions Units (GT2 alias HD Graphics 4x00) oder zwei Common-Slices und insgesamt vier Sub-Slices (GT3 alias HD/Iris Graphics 5x00). Bei der GT1-Version wird schlicht eine der beiden Sub-Slices der GT2 deaktiviert, Intel nennt diese HD Graphics ohne Suffix.

  • Broadwell-U ist kleiner, sparsamer und schneller als Haswell-U. (Bild: Intel)
  • Der Audio-DSP lauscht auf Sprachbefehle und weckt dann den Prozessor. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U ist ein Multi-Chip-Modul, besteht aus Prozessor und PCH. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U und Broadwell-Y im Vergleich (Bild: Intel)
  • Broadwell soll pro Takt rund 5 Prozent schneller rechnen als Haswell. (Bild: Intel)
  • Je nach Broadwell-Modell verfügt die Grafikeinheit über 12, 24 oder 48 Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • In jeder Sub-Slice sitzen acht Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • Jeder Shader-Block bietet sieben Ausführungseinheiten. (Bild: Intel)
  • Die Broadwell-Grafikeinheit bietet ein besseres Verhältnis aus Shader- und Textur-Leistung. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U soll sparsamer arbeiten als Haswell-U, ein Teil der Einsparungen kommt durch den Audio-DSP und das neue WLAN-Modul. (Bild: Intel)
  • Der 14-nm-FinFET-Prozess reduziert die Leckströme und Spannungen. (Bild: Intel)
  • Der überarbeitete Platform Controller Hub ist sparsamer als zuvor. (Bild: Intel)
  • Das neue WLAN-Modul spart Energie und ist effizienter. (Bild: Intel)
  • 28-Watt-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i57/i5-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i3/Pentium/Celeron-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • Von links nach rechts: Broadwell-Y im SSF, Broadwell-U, Haswell-U (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Broadwell-U-Geräte sollen im Frühling 2015 erscheinen. (Bild: Intel)
Je nach Broadwell-Modell verfügt die Grafikeinheit über 12, 24 oder 48 Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
Golem Akademie
  1. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei der Graphics Gen8 koppelt Intel bei der GT3 (HD/Iris Graphics 6x00) insgesamt sechs Sub-Slices mit je acht Execution Units an zwei Common-Slices an, das ergibt 48 Shader-Blöcke. Die GT2-Variante (HD Graphics 5x00) mit ihren 24 Execution Units setzt sich folgerichtig aus einer Common-Slice mit drei Sub-Slices zusammen. Für die GT1-Variante deaktiviert Intel zwei Executions Units pro Sub-Slice, von denen jede dann sechs statt acht Execution Units nutzt, also zwölf insgesamt.

Die Common-Slice enthält unter anderem den L3-Cache, auf den alle Sub-Slices zugreifen. Bei der Haswell-Gen7.5 fasst der L3 pro Common-Slice 256 KByte, bei der Broadwell-Gen8 hingegen 384 KByte. Größere Caches bedeuten, dass die Grafikeinheit seltener Daten aus dem Arbeitsspeicher laden muss, die Auslastung der Einheiten verbessert sich. Zwar teilen sich 12/24 statt 10/20 Execution Units den L3-Cache, pro Einheit steht aber mehr L3-Puffer bereit. Das Resultat: Geschwindigkeit und Effizienz steigen.

Am L1-Cache jeder Sub-Slice ändert sich nichts, dennoch bleiben unterm Strich 20 Prozent mehr Rechenleistung bei gleichem Takt zuzüglich Architekturverbesserungen. Zu diesen zählen neben dem größeren L3-Cache die Textureinheiten: Jeder sogenannte Sampler umfasst vier TMUs, die pro Takt nun 50 Prozent mehr Durchsatz schaffen. Die überarbeiteten Execution Units führen Integer-Berechnungen bei einfacher Genauigkeit doppelt so flott aus.

  • Broadwell-U ist kleiner, sparsamer und schneller als Haswell-U. (Bild: Intel)
  • Der Audio-DSP lauscht auf Sprachbefehle und weckt dann den Prozessor. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U ist ein Multi-Chip-Modul, besteht aus Prozessor und PCH. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U und Broadwell-Y im Vergleich (Bild: Intel)
  • Broadwell soll pro Takt rund 5 Prozent schneller rechnen als Haswell. (Bild: Intel)
  • Je nach Broadwell-Modell verfügt die Grafikeinheit über 12, 24 oder 48 Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • In jeder Sub-Slice sitzen acht Shader-Blöcke. (Bild: Intel)
  • Jeder Shader-Block bietet sieben Ausführungseinheiten. (Bild: Intel)
  • Die Broadwell-Grafikeinheit bietet ein besseres Verhältnis aus Shader- und Textur-Leistung. (Bild: Intel)
  • Broadwell-U soll sparsamer arbeiten als Haswell-U, ein Teil der Einsparungen kommt durch den Audio-DSP und das neue WLAN-Modul. (Bild: Intel)
  • Der 14-nm-FinFET-Prozess reduziert die Leckströme und Spannungen. (Bild: Intel)
  • Der überarbeitete Platform Controller Hub ist sparsamer als zuvor. (Bild: Intel)
  • Das neue WLAN-Modul spart Energie und ist effizienter. (Bild: Intel)
  • 28-Watt-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i57/i5-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • 15-Watt-i3/Pentium/Celeron-Modelle von Broadwell (Bild: Intel)
  • Von links nach rechts: Broadwell-Y im SSF, Broadwell-U, Haswell-U (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Broadwell-U-Geräte sollen im Frühling 2015 erscheinen. (Bild: Intel)
Die Broadwell-Grafikeinheit bietet ein besseres Verhältnis aus Shader- und Textur-Leistung. (Bild: Intel)

Die Graphics Gen8 unterstützt die Direct3D-11.2-, die OpenGL-4.3- und die OpenCL-2.0-Schnittstelle. Intel bezeichnet die GPU zudem als "DirectX 12 Ready", geht aber nicht ins Detail. Vermutlich verringert die API bei Broadwell nur den CPU-Overhead, Funktionen wie die Tiled Resources hat Intel nicht benannt.

Alle Broadwell-Grafikeinheiten unterstützen Ultra-HD, also 3.840 x 2.160 Pixel. Via Displayport 1.2 oder Embedded Displayport klappt das bei 60 Hz, mit HDMI 1.4a sind es nur sehr ruckelige 24 Hz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Smart Sound Technology für CortanaErneut effizienterer Prozessor 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
11 gute Gründe gegen den Umstieg auf Windows 11

Microsoft hat mit Windows 11 ein besseres Windows versprochen. Momentan fehlt aber viel und Funktionen werden hinter mehr Klicks versteckt.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Microsoft: 11 gute Gründe gegen den Umstieg auf Windows 11
Artikel
  1. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

  2. Spielebranche: Microsoft will Activision Blizzard übernehmen
    Spielebranche
    Microsoft will Activision Blizzard übernehmen

    Diablo und Call of Duty gehören bald zu Microsoft: Der Softwarekonzern will Activision Blizzard für rund 70 Milliarden US-Dollar kaufen.

  3. Elektromobilität: Der ID.3 ist für dieses Jahr ausverkauft
    Elektromobilität
    Der ID.3 ist für dieses Jahr ausverkauft

    Nicht nur wegen der Chipkrise müssen VW-Kunden auf ihre Elektroautos warten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 Digital inkl. 2. Dualsense bestellbar • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer • Samsung Galaxy A52 128GB 299€ • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /