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Intel Core 300: Wildcat Lake in ersten Benchmarks deutlich vor Alder Lake N

Intel arbeitet an einem kleineren Panther-Lake-Ableger. Geplante Modelle und erste Benchmarks des Alder-Lake-N-Nachfolgers sind aufgetaucht.
/ Johannes Hiltscher
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Wildcat Lake ist von Panther Lake abgeleitet, nutzt aber ein eigenes CPU- und GPU-Die. (Bild: Intel)
Wildcat Lake ist von Panther Lake abgeleitet, nutzt aber ein eigenes CPU- und GPU-Die. Bild: Intel

Mini-PCs mit Alder-Lake-N-CPUs sind aufgrund ihres niedrigen Preises eine ernsthafte Alternative zu Raspberry Pi und anderen Single-Board-Computern. Auch günstige Notebooks werden damit ausgestattet. Mittlerweile sind die CPUs mit bis zu acht Gracemont-Kernen allerdings bereits drei Jahre alt, sie entstehen noch im Intel-7-Prozess. Zur CES 2026 wurde bekannt, dass Intel unter dem Namen Core Series 3 Nachfolger auf Basis der Panther-Lake-Architektur plant.

Eine Liste der zu erwartenden Modelle hat der X-Nutzer Jaykhin0 geteilt(öffnet im neuen Fenster) . Anders als der Vorgänger bekommt Wildcat Lake nicht nur Darkmont-E-Cores, sondern auch P-Cores mit Cougar-Cove-Architektur. Die sechs Modelle basieren alle auf dem gleichen Die mit zwei P- und vier Low-Power-E-Cores (ein Cluster). Anders als bei Panther Lake teilen sich CPU-Kerne und GPU(öffnet im neuen Fenster) mit zwei Xe3-Kernen das mit Intel 18A gefertigte Die.

Lediglich beim kleinsten Modell sollen je ein P- und Xe-Core deaktiviert sein, die anderen Varianten differenziert Intel über die Boost-Frequenzen. Den zwischen den P-Cores angeordneten L3-Cache hat Intel auf 6 MByte halbiert, der Memory Side Cache fasst 4 MByte, die NPU bekommt nur eines statt drei Tiles. Die TDP setzt Intel mit 15 W deutlich höher an als bei Alder Lake N mit 6 W, was die CPU allerdings spürbar einschränkte. Per Boost sind kurzzeitig bis zu 35 W erlaubt.

Mit weniger Kernen mehr Leistung als Alder Lake N

Neben der Liste der geplanten Modelle finden sich in der Geekbench-Datenbank erste Benchmark-Ergebnisse für Core 3 304 und Core 5 320(öffnet im neuen Fenster) (via Videocardz(öffnet im neuen Fenster) ). Diese weisen aufgrund verschiedener Boost-Takte eine große Bandbreite von rund 2.000 bis 2.600 Punkten (Single Core) und rund 5.800 bis 8.000 Punkten für den Core 3 320 sowie 6.700 Punkte für den Core 3 304 (Multi Core) auf.

Modelle Wildcat Lake
P-/LPE-Cores Basistakt P-/LPE-Cores P-Core Boost 1C/2C LPE-Core Boost max. Takt Xe3-Kerne max. Takt NPU TOPS GPU/NPU
Core 7 360 2/4 1,5/1,4 GHz 4,8/4,7 GHz 3,6 GHz 2,6 GHz 4,2 GHZ 21/17
Core 7 350 2/4 1,5/1,4 GHz 4,8/4,7 GHz 3,6 GHz 2,6 GHz 4,2 GHZ 21/17
Core 5 330 2/4 1,5/1,4 GHz 4,6/4,5 GHz 3,4 GHz 2,5 GHz 4,0 GHZ 20/16
Core 5 320 2/4 1,5/1,4 GHz 4,6/4,5 GHz 3,4 GHz 2,5 GHz 4,0 GHZ 20/16
Core 3 315 2/4 1,5/1,4 GHz 4,4/4,3 GHz 3,3 GHz 2,3 GHz 3,8 GHZ 18/15
Core 3 304 1/4 1,5/1,4 GHz 4,3/- GHz 3,3 GHz 2,3 GHz 3,8 GHZ 9/15

Gegenüber Alder Lake N ist das eine teils verdoppelte Single-Core-Leistung. Für den Core i3 N300 finden sich teils Multi-Core-Werte um 5.000 Punkte, mit weniger Kernen kommt Wildcat Lake entsprechend auf 16 bis 60 Prozent höhere Multi-Core-Leistung.


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