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Intel Core 13th Gen: Intel stellt die Produktion vieler Raptor-Lake-CPUs ein

Ältere K- CPUs mit Boxed-Verpackung soll es bald nicht mehr geben. Sie wurden vollständig durch Nachfolgemodelle ersetzt.
/ Martin Böckmann
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Auch der Intel Core i9-13900KS wird im Rahmen der aktuellen Product-Change-Notification als EOL (End of Life) gelistet. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)
Auch der Intel Core i9-13900KS wird im Rahmen der aktuellen Product-Change-Notification als EOL (End of Life) gelistet. Bild: Martin Böckmann/Golem.de

Intel hat das Ende der Produktion (EOL)(öffnet im neuen Fenster) von insgesamt 14 Core-Prozessoren der dreizehnten Generation angekündigt. Der Grund dafür ist, dass alle betroffenen Prozessoren einen direkten Nachfolger in Form von Raptor Lake Refresh (14. Generation) haben, der auf gleicher Technik basiert und sich nur in Details wie der maximalen Taktrate vom jeweiligen Vorgänger unterscheidet.

Konkret betroffen sind der Intel Core i5-13600K, Core i7-13700K und der Intel Core i9-13900K sowie alle Varianten und Revisionen der genannten CPUs mit KF- oder KS-Suffix, sofern sie als Boxed-CPU verkauft werden. Normale Raptor-Lake-Prozessoren ohne offenen Multiplikator bleiben davon unberührt.

Für Intel bedeutet der Schritt vor allem einfachere Logistik und ein übersichtlicheres Produktportfolio, während sich für Endkunden nichts ändert. Beide Modellreihen unterscheiden sich lediglich durch eine etwas höhere Taktrate bei Prozessoren der 14. Generation. Weiter im Verkauf bleiben langsamere Raptor-Lake-Prozessoren, in denen teilweise auch Alder-Lake-Technik steckt.

Ältere Prozessoren bleiben vorerst im Programm

Daher ist es keine Überraschung, dass Alder Lake (12. Generation) vorerst weiter produziert wird. Die Konfiguration der CPU-Kerne ist hier anders, der Intel Core i9-12900K beinhaltet acht P-Kerne und acht E-Kerne. Beim Core i9-14900K sind es stattdessen acht P-Kerne und 16 E-Kerne. Zudem steht den Raptor-Cove-Kernen je 2 MByte L2-Cache zur Verfügung, die Golden-Cove-Kerne der Alder-Lake-Chips müssen mit 1,5 MByte auskommen.

Das spiegeln auch die Kaufpreise im Handel wider. Der deutsche Händler Caseking listet den Core i9-14900K sowie den nun auslaufenden Core i9-13900K zwischen 550 und 600 Euro(öffnet im neuen Fenster) , je nachdem, ob eine Grafikeinheit integriert ist. Fast identische Rechenleistung kostet also auch etwa gleich viel. Der deutlich langsamere Intel Core i9-12900K ist mit rund 370 Euro auch entsprechend günstiger.


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