Verfügbarkeit und Fazit
Die von uns getestete Version des Compute Sticks wird mit Windows 8.1 Bing, 32 GByte eMMC- und 2 GByte DDR3L-Arbeitsspeicher ausgeliefert. Sie kostet im Handel rund 150 Euro - deutlich mehr als das Pendant mit 64-Bit-Ubuntu-Linux mit 8 GByte eMMC und 1 GByte Arbeitsspeicher. Es ist für 110 Euro gelistet, aber noch nicht erhältlich.
Fazit
Von der Micro-SD-Karte startet Ubuntu merklich langsamer als vom internen Speicher und auch die Nutzung war weniger flüssig. Unter beiden Versionen haben wir keinerlei Abstürze oder Aufhänger erlebt. Auch die gesamte Hardware wird von Morrisons Ubuntu-Derivat unterstützt. Im Vergleich zu einer Nutzung auf einem halbwegs aktuellen Notebook oder Rechner fühlt sich Ubuntu auf dem Compute Stick aber merklich langsamer an.
Ob Intel es schafft, das ältere Ubuntu 14.04 so zu optimieren, dass es auch bei nur 1 GByte Arbeitsspeicher flüssiger läuft als die Ubuntu-Version in unserem aktuellen Experiment, bleibt abzuwarten. Wenn die Linux-Version des Compute Sticks erscheint, dürfte es nicht lange dauern, bis auch ein ISO-Image zur Verfügung steht, das sich auf dem Windows-Pendant installieren lässt.
Unser vorläufiges Fazit: Auch mit Ubuntu eignet sich Intels Compute Stick in erster Linie für diejenigen, die eine digitale Musikbox oder einen portablen Surf- und Arbeitsrechner haben wollen, den sie unterwegs an einen verfügbaren Monitor anschließen können. Für rechenintensive Aufgaben eignet sich der Computer auf einem Stick aber auch unter Linux kaum.
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| Installation nur mit viel Gefummel |










Meinen Dank!
Woher ist denn der Stick? Intel samplet ihn zumindest (noch) nicht an die Presse.
Da ist die scheu wohl der Arbeitsaufwand beim Verkäufer. Ein bekannter mit eigenem PC...
Damn small Linux braucht keine 20 MB RAM :D