Installation nur mit viel Gefummel
Wir haben Morrisons Image ausprobiert, das wir zunächst auf einen USB-Stick kopierten. Folgt man seiner Anleitung, klappt die Installation sowohl direkt auf dem internen Speicher oder auf einer Micro-SD-Karte problemlos. Wir konnten auch Ubuntu neben Windows installieren. Ubuntus Live-Image-Creator ignorierte das ISO-Image, deshalb übertrugen wir es mit dem Befehl dd. Unter Windows lässt sich das Image mit dem Hilfsprogramm Rufus auf den USB-Stick kopieren. Achtung: Intel weist darauf hin, dass mit einer Installation eines nicht unterstützten Betriebssystems auch die Garantie erlischt.
Im Bios, das wir mit F2 aufriefen, änderten wir im Setup-Menü die Option Select Operating System von Windows auf Ubuntu. Anschließend starteten wir die Ubuntu-Installation, indem wir die Bootauswahl über F10 starteten und den USB-Stick auswählten.
Laaaangsame Installation
Etwas Geduld muss man jetzt aber mitbringen, denn der Start der Ubuntu-Live-CD dauert vergleichsweise lange und auch der Start der einzelnen Programme braucht eine halbe Ewigkeit. Wir hatten oft das Gefühl, Ubuntu hätte sich aufgehängt, was aber nicht der Fall war. Während der Installation tauchte die Fehlermeldung auf, die auf einen Synchronisierungsfehler hinweist. Da er keine Auswirkungen hat, kann er mit einem Klick auf Ignore geschlossen werden.
Bei der Installation auf die SD-Karte, aber auch auf den internen MMC-Speicher muss man sich mit der Namensgebung unter Linux befassen. Statt wie üblich sda oder sdb, trägt hier der interne eMMC-Speicher die Kennung mmcblk0 und die SD-Karte die Kennung mmcblk1. Der USB-Stick trägt die Kennung sda.
Damit bei einer Parallelinstallation Windows später gestartet werden kann, muss zunächst unter Ubuntu als Benutzer Root der Befehl sudo apt-get -y install grub-efi-ia32 grub-efi-ia32-bin aufgerufen werden. Anschließend muss im Bios die Option Select Operating System von Ubuntu wieder auf Windows zurückgesetzt werden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Intel Compute Stick im Test: Unter Linux nur mit gemächlicher Geschwindigkeit | Verfügbarkeit und Fazit |










Meinen Dank!
Woher ist denn der Stick? Intel samplet ihn zumindest (noch) nicht an die Presse.
Da ist die scheu wohl der Arbeitsaufwand beim Verkäufer. Ein bekannter mit eigenem PC...
Damn small Linux braucht keine 20 MB RAM :D