Verfügbarkeit und Fazit

Die von uns getestete Version des Compute Sticks wird mit Windows 8.1 Bing, 32 GByte eMMC- und 2 GByte DDR3L-Arbeitsspeicher ausgeliefert. Sie kostet im Handel rund 150 Euro - deutlich mehr als das Pendant mit 64-Bit-Ubuntu-Linux. Das ist für 110 Euro gelistet, aber nicht erhältlich.

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Zudem hat Intel die Hardware auf 8 und 1 GByte beschnitten, was uns doppelt ärgert. Der Windows-Stick nutzt ein 32-Bit-UEFI. Trotz abschaltbarem Secure Boot erfordert eine Linux-Installation einiges an Gefummel und ist dennoch auf 32 Bit beschränkt.

  • Lenovo Yoga 3 Pro, Microsoft Surface 3, Lenovo Thinkpad 8, Intel Compute Stick
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  • Der Compute Stick ist sparsam, benötigt aber dennoch ein eigenes Netzteil
  • Der Compute Stick benötigt zwingend ein Netzeil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HDMI-1.4-Ausgang, Micro-USB-Stromanschluss und USB 2.0 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Micro-SD-Kartenleser ist mit Modellen bis 128 GByte kompatibel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Upgrade auf Windows 10 meldet sich bereits (Screenshot: Golem.de)
  • Valves Steam In-Home-Streaming klappt in 720p recht gut (Screenshot: Golem.de)
  • Der Atom-Chip ist auch für ältere Spiele zu lahm (Screenshot: Golem.de)
  • Die integrierte eMMC ist durchaus flott (Screenshot: Golem.de)
HDMI-1.4-Ausgang, Micro-USB-Stromanschluss und USB 2.0 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Prinzipiell gefällt uns die Idee des Compute Sticks ja gut: Einen viel kleineren x86-Rechner gibt es kaum, die im Inneren rechnenden Tablet-Komponenten genügen dennoch alltäglichen Ansprüchen. Durch den HDMI-Anschluss können wir uns den Compute Stick dank vieler Netzteiladapter gut als Thin-Client für Weltenbummler vorstellen, der Atom-Chip unterstützt gar das Verschlüsselungsverfahren AES in Hardware.

In der Praxis krankt Intels Rechenstäbchen jedoch an einigen nicht beschleunigten Videocodecs und wenig Speicherplatz, der erst per Micro-SD-Karte erweitert werden muss; die generelle Rechenleistung ist ausreichend. Die aktive Kühlung sorgt zwar für eine konstante Leistung, der Lüfter dürfte jedoch im Laufe der Zeit zustauben, und dann wird der Micro-PC langsamer.

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Auf uns wirkt Intels Compute Stick daher wie eine Machbarkeitsstudie: Wie klein kann ein Gerät sein, in dem x86-Hardware steckt, die ein Windows-Betriebssystem antreibt? Kommende Generationen werden zeigen, ob sich die Idee mittelfristig durchsetzt - eine Version mit Cherry Trail, Windows 10 und Unterstützung für USB Typ C sowie H.265 klingt doch gleich viel interessanter.

Obacht bei Angeboten, die dem Compute Stick ähneln! Lenovos Ideacentre Stick 300 scheint identisch zu sein, die Pendants von Archos und Hannspree aber werden passiv gekühlt. Nach einigen Minuten Laufzeit überhitzt der Atom-Chip, er drosselt seine Taktraten drastisch und Videos ruckeln stark.

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 Auf den Codec kommt es an
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JCS 14. Jul 2015

Ich hoffe die nächste HDMI Generation bekommt Strom spendiert. Das würde diese...

DarioBerlin 04. Jul 2015

Die Konkurrenz hält sich halt in Grenzen und eDRAM kostet nicht unerheblich wenig, gerade...

Bouncy 03. Jul 2015

Das gleicht sich aus, dreimal so weit aber nur eines von drei Gadgets funktioniert...

andy848484 02. Jul 2015

Ja richtig, primär für Windows. Wir haben festgestellt dass Eclipse RCP am besten unter...



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