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Auf den Codec kommt es an

Besonders hitzig ist die Technik im Inneren des Compute Sticks rein auf dem Papier nicht: Intel setzt auf einen Atom Z3735F, das zweitlangsamste Modell der Reihe. Der basiert auf vier CPU-Kernen mit Silvermont-Architektur und gehört noch zur Bay-Trail-Generation von Ende 2013. Die Szenario Design Power des Atom Z3735F gibt Intel mit 2,2 Watt an. Das ist zu viel, um die Hardware im winzigen Gehäuse dauerhaft passiv zu kühlen. Folgerichtig ist ein kaum hörbarer 30-mm-Lüfter verbaut und der Chip hält unter Last gar einen Takt von 1,55 GHz konstant, statt zu drosseln.

  • Lenovo Yoga 3 Pro, Microsoft Surface 3, Lenovo Thinkpad 8, Intel Compute Stick
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  • Der Compute Stick ist sparsam, benötigt aber dennoch ein eigenes Netzteil
  • Der Compute Stick benötigt zwingend ein Netzeil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HDMI-1.4-Ausgang, Micro-USB-Stromanschluss und USB 2.0 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Micro-SD-Kartenleser ist mit Modellen bis 128 GByte kompatibel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Upgrade auf Windows 10 meldet sich bereits (Screenshot: Golem.de)
  • Valves Steam In-Home-Streaming klappt in 720p recht gut (Screenshot: Golem.de)
  • Der Atom-Chip ist auch für ältere Spiele zu lahm (Screenshot: Golem.de)
  • Die integrierte eMMC ist durchaus flott (Screenshot: Golem.de)
Das Upgrade auf Windows 10 meldet sich bereits (Screenshot: Golem.de)
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Sofern der Compute Stick für einfache Office-Arbeiten wie das Tippen von E-Mails oder das Lesen von Meldungen im Internet verwendet wird, reichen die wenigen Aluminiumlamellen des Kühlers für niedrige Temperaturen aus. Starten wir aber ein Youtube-Video oder eine in 1080p ausgestrahlte Folge House of Cards bei Netflix, erreicht der Atom-Chip in ein bis zwei Minuten über 60 °C und der Minilüfter springt an. Hierbei ist es nahezu egal, welche Art von Filmmaterial der Compute Stick abspielt, da die CPU-Kerne immer mitrechnen müssen. Wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Auf unserem Compute Stick war nach der Einrichtung kein Intel-Grafiktreiber vorinstalliert, was sonst bei Komplettsystemen durchweg der Fall ist.

Die im Atom-Chip integrierte Grafikeinheit beschleunigt den H.264-Codec samt MVC sowie WMV, Googles VP8 und MPEG2/4. Das ist wichtig für die Videowiedergabe: Spielen wir House of Cards im Internet Explorer ab, wird HTML5 und ein mit H.264 codierter 1080p-Stream angeliefert, der flüssig läuft. Chrome hingegen schickt einen 720p-Stream mit VP9-Codec, der sichtlich ruckelt - ähnlich wie die Implementierung von Netflix via Silverlight im Firefox. Wir sind daher gespannt, wie der Compute Stick nach dem Update von Windows 8.1 auf Windows 10 mit dem neuen Microsoft-Edge-Browser Videos darstellt.

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  • Der Compute Stick ist sparsam, benötigt aber dennoch ein eigenes Netzteil
  • Der Compute Stick benötigt zwingend ein Netzeil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HDMI-1.4-Ausgang, Micro-USB-Stromanschluss und USB 2.0 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Micro-SD-Kartenleser ist mit Modellen bis 128 GByte kompatibel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Upgrade auf Windows 10 meldet sich bereits (Screenshot: Golem.de)
  • Valves Steam In-Home-Streaming klappt in 720p recht gut (Screenshot: Golem.de)
  • Der Atom-Chip ist auch für ältere Spiele zu lahm (Screenshot: Golem.de)
  • Die integrierte eMMC ist durchaus flott (Screenshot: Golem.de)
Valves Steam In-Home-Streaming klappt in 720p recht gut (Screenshot: Golem.de)

Genauso wie die Zbox Pico ist der Compute Stick in der Lage, Valves In-Home-Streaming auszuführen: Die 1x1-Konfiguration des n-WLANa kriecht im 2,4-GHz-Band zwar mit bis zu 5 MByte pro Sekunde dahin, der Chip schafft es aber, die ankommenden H.264-Daten in Hardware zu verarbeiten. Ältere Spiele wie The Elder Scrolls Skyrim streamt der Atom Z3735F in 1080p mit 60 fps, moderne Titel wie Grand Theft Auto 5 laufen in 720p mit knapp 30 fps.

Auf dem Compute Stick direkt Spiele zu starten, ist wenig vielversprechend: Counter-Strike: Global Offensive in 720p mit niedrigen Details beschleunigen der Atom-Chip und die 2 GByte Arbeitsspeicher zumeist auf 40 bis 50 fps - aber wehe, ein Teammitglied oder ein Gegner wirft eine Rauch- äh Ruckel-Granate. Ohnehin ist kaum Platz auf der verbauten eMMC: Sie sichert 32 GByte, abzüglich Windows samt Updates bleiben nur 14 GByte nutzbarer Flash-Speicher übrig.

Immerhin ist die eMMC für Tablet-Hardware durchaus flott: Der Flash-Speicher liest mit bis zu 166 und schreibt bis zu 74 MByte pro Sekunde. Deutlich langsamer ist der Steckplatz für eine bis zu 128 GByte fassende Micro-SD-Karte, denn der erreicht maximal schnarchige 24 MByte pro Sekunde. Einen Kopfhörer-Ausgang fehlt dem Stick, Ton überträgt er per HDMI.

 Intel Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamtVerfügbarkeit und Fazit 
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JCS 14. Jul 2015

Ich hoffe die nächste HDMI Generation bekommt Strom spendiert. Das würde diese...

DarioBerlin 04. Jul 2015

Die Konkurrenz hält sich halt in Grenzen und eDRAM kostet nicht unerheblich wenig, gerade...

Bouncy 03. Jul 2015

Das gleicht sich aus, dreimal so weit aber nur eines von drei Gadgets funktioniert...

andy848484 02. Jul 2015

Ja richtig, primär für Windows. Wir haben festgestellt dass Eclipse RCP am besten unter...

FreiGeistler 02. Jul 2015

In dem Sinne... : ) Im anderen Sinne: https://www.google.ch/#q=%22internet+explorer%22...


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