Abo
  • Services:

Intel: Clover Trail+ mit zwei Kernen, Merrifield in 22-nm-Technik

Intel stellt auf dem Mobile World Congress unter dem Namen "Clover Trail+" seine ersten Dual-Core-Prozessoren für Tablets und Smartphones vor. Die Chips sollen im Vergleich zu Intels aktuellen Clover-Trail-Prozessoren etwa die doppelte Rechenleistung und die dreifache Grafikleistung bieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Atom Z2580 mit zwei Kernen für Smartphones und Tablets
Atom Z2580 mit zwei Kernen für Smartphones und Tablets (Bild: Intel)

Mit dem Atom-Prozessor mit Codenamen Clover Trail+ will Intel ARM bei Tablet- und Smartphone-Prozessoren stärker Konkurrenz machen. Auf dem Mobile World Congress hat Intel drei Modelle der x86-Prozessoren mit zwei Kernen angekündigt. Die Atom Z2580, Z2560 und Z2520 genannten Chips werden in 32-Nanometer-Technik gefertigt und arbeiten mit 2,0, 1,6 und 1,2 GHz. Alle drei unterstützen zudem Intels Technik Hyperthreading, werden so vom Betriebssystem als Quad-Core-Prozessor erkannt und behandelt. Im Vergleich zum Vorgänger Clover Trail will Intel die Effizienz der Atom-Kerne zudem optimiert haben.

Stellenmarkt
  1. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Zu der integrierten Plattform gehört auch der Grafikkern, der mit bis zu 533 MHz getaktet wird und einen Boost-Modus unterstützt. Er soll Videos in 1080p hardwarebeschleunigt mit 30 Bildern pro Sekunde wiedergeben. Zudem unterstützen Intels Atom-SoCs (System-on-a-Chip) zwei Kamerasensoren mit bis zu 16 Megapixeln, die Aufnahmen von Panoramafotos, einen Burst-Modus, um bis zu 15 Bilder mit je 8 Megapixeln pro Sekunde aufzunehmen, Gesichtserkennung in Echtzeit und einen mobilen HDR-Modus, der Geisterbilder unterdrückt.

Auf der Ausgabeseite unterstützen die Clover-Trail+-SoCs Wuxga-Displays, also 1.900 x 1.200 Pixel, sowie Intels Wireless-Display-Technik. Intel hat zudem ein Modem für HSPA+ mit bis zu 42 MBit/s integriert.

Für Sicherheit soll die Integration von Intels Identity Protection Technology (IPT) sorgen, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützt.

Zu Intels ersten Kunden, die Geräte auf Basis der Clover-Trail+-Prozessoren planen, gehören Asus, Lenovo und ZTE. Lenovo hat sein Ideaphone K900 mit extrem hochauflösendem 5,5-Zoll-Display auf Basis des Atom Z2580 bereits auf der Unterhaltungselektronikmesse CES Anfang Januar vorgestellt. Es soll im zweiten Quartal 2013 zuerst in China auf den Markt kommen.

Merrifield in 22-Nanometer-Technik kommt noch 2013

Im Laufe des Jahres will Intel die Produkte seiner Atom-Prozessoren auf 22-Nanometer-Technik umstellen. Die entsprechenden SoCs mit Codenamen "Merrifield" werden auf einer komplett neuen Atom-Architektur basieren und sollen für mehr Leistung bei längeren Akkulaufzeiten sorgen.

XMM 7160 unterstützt 15 LTE-Frequenzen

Mit dem XMM 7160 kündigt Intel zudem ein neues LTE-Modem an, das 15 LTE-Frequenzen unterstützt, laut Intel mehr als jeder andere LTE-Chip, der derzeit auf dem Markt ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,29€
  2. 59,99€
  3. 24,99€

hubie 25. Feb 2013

Sehr schön, dass Intel nun auch ARM Prozessoren ernsthaft Konkurrenz machen kann. Die...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

    •  /