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Intel-CEO Pat Gelsinger: "AMDs Führung ist vorbei [...], wir haben das beste Produkt"

Starke Worte von Pat Gelsinger : AMD habe solide Arbeit geleistet, aber mit Alder Lake und Sapphire Rapids werde Intel wieder vorne liegen.
/ Marc Sauter
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Pat Gelsinger im Juli 2021 (Bild: Intel)
Pat Gelsinger im Juli 2021 Bild: Intel

Pat Gelsinger rührt die Werbetrommel für Intels nächste Prozessoren: "AMDs Führung ist vorbei" , sagte er im Interview mit CRN(öffnet im neuen Fenster) und ergänzte: "Wir haben das beste Produkt." In zwei bis drei Jahren sei Intel "fraglos" überall besser als die Konkurrenz – bei Packaging, Fertigung, Software, Workloads, Effizienz und Ökosystem.

Konkret nannte Gelsinger zwei kommende Designs, mit denen Intel sich wieder vor AMD platzieren will: Alder Lake alias 12th Gen für Desktops und Laptops sowie Sapphire Rapids alias Xeon SP v4 für Server. Beide nutzen das mittlerweile als Intel 7 bezeichnete 10-nm-Enhanced-Super-Fin-Verfahren (einst 10+++), womit Intel endlich mit TSMCs N7P gleichziehen will.

Alder Lake ist der erste leistungsstarke x86-Hybrid-Chip mit heterogenen Kernen, da Intel hier Perfomance- und Efficiency-Cores kombiniert. Der Core i9-12900K als 8+8-Design soll eine höhere Single- und mindestens eine gleichwertige Multithreading-Leistung wie AMDs 16-kerniger Ryzen 9 5950X aufweisen; der Chip nutzt DDR4/DDR5-Speicher und PCIe Gen5.

ARM – da war doch was

Bei Sapphire Rapids wiederum setzt Intel erstmals auf Chiplets und nutzt vier Tiles für bis zu 64 Kerne, dazu gibt es DDR5 und PCIe Gen5. Sapphire Rapids erscheint allerdings erst 2022, bis dahin muss Ice Lake SP mit bis zu 40 Kernen die Stellung halten – auch Preissenkungen sind ein Mittel.

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Mit Blick auf diverse ARM-basierte Prozessoren von unter anderem Amazons AWS und Ampere Computing gibt sich Gelsinger kämpferisch: Im Serverbereich würden solche CPUs heutzutage nur eine kleine Rolle spielen und wenn Intel seine Strategie sauber ausführe, dann werde das auch so bleiben.

Zu Apples ARM-Offensive sagte der CEO, hier müsse Intel dafür sorgen, dass das Ökosystem konkurrenzfähiger werden müsse. Gemeint sind Windows und Android, wo ARM-Geräte vor allem im Bildungs- sowie Tablet-Segment dominieren.


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