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Intel Broadwell: Aus Connected Standby wird Microsoft Instant Go

IDF
Intel hat auf dem IDF neue Informationen zu Microsofts Instant Go bekanntgegeben. Dank Windows 8.1 sollen Haswell-Ultrabooks länger ohne Strom auskommen und Connected Standby soll bei kommenden Broadwell-Geräten günstiger zu implementieren sein.
/ Marc Sauter
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Dank Instant Go sollen Ultrabooks deutlich länger laufen. (Bild: Intel)
Dank Instant Go sollen Ultrabooks deutlich länger laufen. Bild: Intel

Intel hat auf der Entwicklerkonferenz IDF erläutert, warum aus Connected Standby Instant Go wird und welche Vorteile sich künftig mit der überarbeiteten Technik ergeben sollen. In erster Linie sorgt Instant Go für eine vereinfachte sowie günstigere Implementierung, allerdings sind größere Sprünge erst mit Intels Broadwell-Prozessor zu erwarten.

Instant Go, einst Connected Standby , ist ein neuer Stromsparmodus, den Microsoft mit Windows 8 eingeführt hat. Mit Intels Haswell-Generation funktioniert diese Technik jedoch nicht, erst Windows 8.1 ermöglicht ab Mitte Oktober eine Zusammenarbeit. Die Kombination aus den S0ix-Stromsparmodi der Haswell-ULTs/ULX' für Ultrabooks und den beiden D3-Power-States(öffnet im neuen Fenster) (D für Device) dürfte die Akkulaufzeit in der Praxis deutlich verlängern. Apple bietet mit Power Nap bereits eine eigene Art der Implementierung einer Funktion ähnlich Connected Standby, etwa bei den Haswell-basierten Macbook Air .

Instant Go erlaubt es per Process Lifecycle Management (PLM) pausierten Metro-Apps, sich mittels sogenannter Background-Tasks im 15- bis 30-Sekunden-Abstand zu aktualisieren, während sich das Gerät im Standby befindet; Desktopanwendungen werden nur in Ausnahmefällen unterstützt. Microsoft definiert einen Rückgang der Akkuladung um weniger als 5 Prozent in 16 Stunden, wenn Instant Go genutzt wird, das Betriebssystem muss auf einer SSD installiert sein. Das System wirkt somit, als sei es abgeschaltet. Faktisch ist es aber an und wird passiv gekühlt, arbeitet im Hintergrund und soll innerhalb von 300 Millisekunden bereitstehen – wie ein Tablet oder Smartphone. Anwendungsszenarien von Instant Go sind Mails empfangen, Dateien hochladen oder das Abspielen von Musik.

Während Haswell ab Windows 8.1 unterstützt wird, soll Broadwell von Beginn an unterstützt werden – diese Prozessorgeneration erscheint im Frühling oder Sommer 2014. Bisher mussten Hersteller das UEFI, das Betriebssystem, die Treiber und Geräte wie das Wifi-Modul aufwendig aufeinander abstimmen, künftig soll dies vereinheitlicht werden. Das spart Kosten, die Intel im Falle eines Haswell-Ultrabooks auf 90 US-Dollar beziffert.

Mit Broadwell sollen die Plattformkosten für die Instant-Go-Unterstützung eines Detachable-Gerätes auf unter 10 US-Dollar sinken, die Anpassungen für ein Convertible-Ultrabook hingegen belaufen sich immer noch auf 35 US-Dollar. Bei einem Detachable steckt der Prozessor im Display, dieses kann abgenommen und als Tablet genutzt werden. Ein Convertible hingegen verfügt über einen fest montierten Bildschirm, der jedoch dreh- oder klappbar ist.


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