Abo
  • IT-Karriere:

Intel Bay Trail: Ohne Quicksync, aber mit viel Rabatt

IDF

Intel hat neue Desktop- und Notebookprozessoren auf Basis der Silvermont-Architektur vorgestellt. Diese werden als Celeron sowie Pentium verkauft und kosten die OEMs offiziell bis zu 132 US-Dollar. In der Praxis sind die Chips jedoch deutlich günstiger.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel Bay Trail: teure Listenpreise, aber günstige Geräte
Intel Bay Trail: teure Listenpreise, aber günstige Geräte (Bild: Intel)

Neben den SoCs für Tablets hat Intel auf dem Intel Developer Forum auf Basis des gleichen Chips diverse Desktop- und Notebookprozessoren veröffentlicht. Diese basieren auf Valleyview und sollen günstige Systeme ermöglichen. Wie PC-Chef Kirk Skaugen angekündigt hat, sollen die Einstiegspreise für Notebooks bei 199 US-Dollar beginnen, weswegen die Netbooks mit der Bay-Trail-Plattform zurückkehren. Die Chips selbst vermarktet Intel in diesem Segment jedoch nicht mehr als Atom, sondern als Celeron und Pentium. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen Haswell und Valleyview, interessierte Käufer sollten also genau auf die Spezifikationen achten.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main

Hinsichtlich der Geschwindigkeit ist dies durchaus gerechtfertigt, denn die neuen SoCs sind doppelt bis dreimal so schnell wie ihre Vorgänger - bei ähnlicher Leistungsaufnahme dank der überarbeiteten 22-Nanometer-Fertigung. Anders als bei den Core-i-Prozessoren in Ultrabooks und den Tablet-SoCs hat Intel bei den Desktop- und Notebookmodellen allerdings die Quicksync-Funktion gestrichen. Mit SATA-3GB/s ist die integrierte Southbridge etwas veraltet. Dafür takten Chips wie der Celeron N2810 ihre vier Kerne mit bis zu 2,0 GHz und die Grafikeinheit erreicht 756 MHz - den Basistakt verschweigt Intel bisher. Die TDP beläuft sich auf 7,5 Watt und die SDP auf nur 4,5 Watt. Die Scenario Design Power gibt an, wie viel Energie das System unter bestimmten Bedingungen benötigt, die Thermal Design Power hingegen, was die Kühlung an Leistung maximal abführen muss - zumindest unter normalen Umständen.

ModellPlattformListenpreisKerneCPU-Takt (Turbo)GPU-Takt (Turbo)TDP
Pentium J2850Bay Trail-D 94 USD42,41 GHz792 MHz10 Watt
Celeron J1850Bay Trail-D82 USD42,00 GHz792 MHz10 Watt
Celeron J1750Bay Trail-D72 USD22,41 GHz792 MHz10 Watt
Pentium N3510Bay Trail-MUnbekannt42,00 GHz750 MHz7,5 Watt
Celeron N2910Bay Trail-M132 USD41,60 GHz756 MHz7,5 Watt
Celeron N2810Bay Trail-M132 USD22,00 GHz756 MHz7,5 Watt
Celeron N2805Bay Trail-M132 USD21,46 GHz667 MHz4,5 Watt
Intel Bay Trail (Desktop & Mobile)

Vor allem die Notebookchips lässt sich Intel offiziell einiges kosten, für den Celeron N2810 etwa veranschlagt der Hersteller 132 US-Dollar pro Prozessor bei Abnahme von 1.000 Chips. Netbooks für 199 US-Dollar sind somit nicht möglich, in der Praxis aber gewährt Intel drastische Rabatte. Modelle wie der Celeron J1750 für Desktopsysteme kosten 72 US-Dollar, bieten aber auch nur zwei Kerne - der Pentium J2850 mit vier Recheneinheiten ist 22 US-Dollar teurer. Kunden für Geräte auf Basis der Bay-Trail-M- und Bay-Trail-D-Plattformen sieht Intel vor allem im asiatischen Raum und in Form von 2-in-1-Convertibles.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 1,12€
  3. 3,74€
  4. 1,72€

Folgen Sie uns
       


Asus Prime Utopia angesehen

Asus zeigt auf der Computex 2019 eine Ideenstudie für ein neues High-End-Mainboard.

Asus Prime Utopia angesehen Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /