Abo
  • IT-Karriere:

Intel: Apple entscheidet sich für Qualcomm- statt Intel-Modems

Eine Zeit lang standen Intel und Apple laut Medienberichten in Verhandlungen miteinander. Der Chiphersteller sollte das Modem für iPhones und iPads liefern. Stattdessen kommt Qualcomm ins Spiel. Derweil sucht Intel wohl einen Käufer für seine Mobilfunkmodemsparte.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple nutzt keine Intel-Modems.
Apple nutzt keine Intel-Modems. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Apple und Intel sollen in Verhandlungen gestanden haben, eine Partnerschaft im Bereich Mobilfunkmodems einzugehen. Das berichtet die US-Zeitung Wall Street Journal (WSJ). Demnach habe Apple erwogen, Intels Modems in kommenden Generationen von iPhones und iPads zu verbauen. Allerdings wurde daraus anscheinend nichts, wie die im April 2019 angekündigte Partnerschaft mit Intel-Konkurrenz Qualcomm zeigt. Beide Unternehmen haben ihre Rechtsstreitigkeiten beigelegt und kooperieren mittlerweile.

Stellenmarkt
  1. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen

Laut internen Quellen des WSJ hat Intel weiterhin Pläne, seine Mobilfunkmodemsparte zu monetarisieren. Eine Möglichkeit wäre, sie komplett an Apple zu verkaufen, statt eine Partnerschaft einzugehen. Dem Chiphersteller könne das das mehrere Milliarden US-Dollar einbringen, heißt es. Das Wirtschaftsmagazin Businessinsider könnte sich eine Transaktion vorstellen, die vergleichbar mit Apples Kauf der Kopfhörermarke Beats Audio sei. Dieser hat 3 Milliarden US-Dollar gekostet.

Intel zieht sich aus dem 5G-Markt zurück

Erst kürzlich hatte Intel angekündigt, sich aus dem Geschäft mit dem kommenden Mobilfunstandard 5G zurückzuziehen. Dabei hatte Apple den Start des ersten iPhones mit 5G eigentlich mit dem Intel-Modem XMM 8160 geplant. Dieses Gerät wird nun wohl mit Qualcomm-Modem erscheinen. Die Einschätzung von Golem.de, dass ein 5G-iPhone dadurch erst später als 2020 kommen wird, verfestigt sich damit.

Für Intel bedeutet das nicht, dass Modems im Desktopbereich verschwinden werden. Dort ist der Chiphersteller in Notebooks sehr stark vertreten, hat aber ebenfalls Qualcomm als starken Konkurrenten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. 4,99€
  3. 2,22€
  4. 2,99€

DY 29. Apr 2019 / Themenstart

kleiner Spaß ,aber das hat Intel wirklich versemmelt- wie so vieles andere auch, was sich...

FactCheck 28. Apr 2019 / Themenstart

-Aus einem anderen Beitrag von mir:Ob der Markt fuer 5G nicht total ueberschaetzt wird...

FactCheck 28. Apr 2019 / Themenstart

Das mag stimmen allerdings Fakt ist AMD stand schon mal schlechter da und gibt es immer...

Wechselgänger 27. Apr 2019 / Themenstart

"Apple und Intel sollen in Verhandlungen gestanden haben, eine Partnerschaft im Bereich...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
    Sicherheitslücken
    Zombieload in Intel-Prozessoren

    Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
    Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
    2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
    3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
    Mordhau angespielt
    Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

    Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
    Von Peter Steinlechner

    1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
    2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

      •  /