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Jubiläums-Pentium mit offenem Multiplikator

Einen Termin für seine ersten 14-Nanometer-Chips hat Intel bei der Vorstellung der Desktop-Strategie nicht genannt. Nach Golem.de vorliegenden Informationen sollen erste Notebooks und All-in-One-PCs im vierten Quartal 2014 auf den Markt kommen, erst in der ersten Hälfte des Jahres 2015 ist mit weiteren Produkten zu rechnen. Zu diesen dürften aber auch die ersten gesockelten Core-i-5000-CPUs gehören, die mit Intels schnellstem Grafikkern namens "Iris Pro Graphics" versehen sind.

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Bisher gibt es diese Lösung bei Haswell-CPUs nur in Form von aufgelöteten Modulen (BGA), sie werden vor allem in All-in-One-PCs und Notebooks eingesetzt. Mit dem Brix Pro von Gigabyte und Zotacs neuer ZBox gibt es aber auch einige Mini-PCs mit der Iris-Grafik. Sie ist nicht nur durch mehr Rechenwerke, sondern auch durch einen Embedded-DRAM-Speicher für die Grafik schneller, dieser ist bisher 128 MByte groß - ob das für Broadwell ausgebaut wird, sagte Intel nicht.

  • Intel will Desktop-PCs neu erfinden. (Folien: Intel)
  • Intel will Desktop-PCs neu erfinden.
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  • Intel will Desktop-PCs neu erfinden.
Intel will Desktop-PCs neu erfinden.

Fest steht aber, dass die Broadwell-Module auch mit Iris Pro Graphics als gesockelte Version erscheinen werden. Die Kosten für die Entwicklung und Pflege eines neuen Sockels tut sich Intel höchstwahrscheinlich nicht nur für eine Generation an, so dass sich insbesondere auch die fürs Wohnzimmer beliebten Mini-PCs wohl später aufrüsten lassen werden. Neben den bisher wenigen Iris-CPUs ist dann auch mit mehr Modellen zu rechnen, so dass die Gerätehersteller größere Preisbereiche abdecken können.

Da Desktop-PCs schon runderneuert werden sollen, wertet Intel seine erste Wortmarke für Prozessoren auch noch einmal auf. In den vergangenen Jahren war der in den 1990er Jahren mit großem Werbeaufwand in den Köpfen verankerte Name "Pentium" durch allerlei Billig-CPUs, die zwischen Celeron- und den Core-Prozessoren positioniert waren, regelrecht entwertet worden.

Zum 20. Jahrestag soll mit der "Pentium Anniversary Edition" zum ersten Mal seit vier Jahren wieder ein Dual-Core erscheinen, der offene Multiplikatoren bietet und sich damit leicht übertakten lässt. Auch die sonst nur bei den teureren Core-CPUs zu findende Funktion Quick Sync Video, mit der sich Videoformate schnell konvertieren lassen, unterstützt der Jubiläums-Pentium. Weitere Details, etwa Preise, Basistakte und die Fähigkeiten der GPU, behielt Intel aber noch für sich. Erscheinen sollen die neuen Pentiums in der Mitte des Jahres 2014.

Die Initiative für mehr Funktionalität der Prozessoren von Desktop-CPUs resultiert laut einer Präsentation von Intel daher, dass diese Kategorie noch immer 43 Prozent des PC-Markts ausmacht. Das haben die Marktforscher von IDC erst im März 2014 ermittelt. Damit sind aber nicht nur große Tower-PCs gemeint, auch All-in-One-Rechner und Mini-PCs gehören in dieser Zählweise zu den Desktop-PCs.

Vor allem für diese beiden Formfaktoren erwartet Intel trotz des Trends zu mobilen Geräten in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum. Ein Indikator dafür ist auch, dass der Chiphersteller im vergangenen Quartal von seinen vergleichsweise teuren Prozessoren der Serien Core i5 und i7 so viele Exemplare wie noch nie zuvor verkauft hat - die Anwender scheinen also die hohe Leistung und Flexibilität von Desktop-PCs nun wieder vermehrt zu schätzen.

 Intel: 8 Kerne für Desktops, Iris Pro gesockelt und Spezial-Pentium
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Gucky 04. Jun 2017

Edit: Sorry for Necro...bin irgendwie hier gelandet und hab nicht aufs Datum geachtet....

xmaniac 19. Mai 2014

Die gibts auch mit 10 und 12 Kernen...

ichbinsmalwieder 20. Mär 2014

Es würde ja vielleicht auch schon reichen, wenn sie den Heatspreader so optimieren, dass...

Impergator 20. Mär 2014

AMD's Topmodell hat ca. 1,3 Milliarden Transistoren und das von Intel über 2! Ich würd...

nie (Golem.de) 20. Mär 2014

Die Zahl der Steckplätze bestimmt nicht allein den maximalen Speicherausbau, sondern vor...


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