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Intel: 300 Millionen US-Dollar für Antidiskriminerung

Auf seiner Keynote-Ansprache in Las Vegas hat Intel-Chef Brian Krzanich seinem Unternehmen einen ehrgeizigen Plan verordnet: Bis 2020 soll die Frauenquote ausgewogen und alle Minderheiten im Unternehmen repräsentiert sein. Seine Manager nimmt Krzanich dafür persönlich in die Pflicht.

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Intel-Chef Brian Krzanich auf der CES 2015
Intel-Chef Brian Krzanich auf der CES 2015 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

"Das ist nicht nur gute Geschäftsführung, sondern einfach das Richtige", sagte Intel-CEO Brian Krzanich am Ende seiner Keynote-Ansprache am Abend des ersten Messetages der CES 2015. Zuvor hatte er die Initiative "Diversity in Technology" angekündigt. Sie sieht vor, dass Frauen und Minderheiten unter Intels Angestellten bis zum Jahr 2020 vollständig repräsentiert sein sollen.

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Dafür sollen unter anderem neue Stellen geschaffen werden, und noch nicht repräsentierte Teile der Gesellschaft beim Ersatz von Mitarbeitern besonders berücksichtigt werden. In den kommenden fünf Jahren will Intel dafür 300 Millionen US-Dollar ausgeben. Wie die Quoten genau geregelt werden, erklärte der Intel-Chef im Rahmen seiner Keynote nicht, er verwies aber auf die Zusammenarbeit mit renommierten US-gesellschaftlichen Organisationen und auch der Vereinten Nationen. Auch die Gaming-Liga ESL ist beteiligt.

  • Intels Initiative gegen Diskriminierung (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
  • Intels Initiative gegen Diskriminierung
  • Intels Initiative gegen Diskriminierung
Intels Initiative gegen Diskriminierung

"Wir laden alle anderen Unternehmen ein, sich uns anzuschließen", sagte Krzanich. Er hält die Antidiskrimnierung persönlich für wichtig, und daher "muss Intel hier mit einem Beispiel vorangehen". Das wird eine unternehmensweite Aufgabe, denn "als gute Ingenieure werden wir unseren Fortschritt ständig messen und auch veröffentlichen", sagte Krzanich. Jeder Manager mit Personalverantwortung muss bei dem Programm mitarbeiten, der Erfolg dabei "wird sich in seinen Bezügen widerspiegeln", sagte Krzanich. Direkte Gehaltskürzungen sind wohl nicht zu befürchten, denn bei US-Unternehmen ist es üblich, einen Teil der Bezahlung über Erfolgsprämien zu regeln.

Als Beweggrund für diesen Schritt nannte Krzanich die anhaltende Diskussion um Diskriminierung in der Hightech-Branche und auch der "Gaming Community", wie der Intel-Chef mehrfach wörtlich sagte. Gamergate dürfte dabei also durchaus eine Rolle gespielt haben.



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Dwalinn 09. Jan 2015

Es soll der eingestellt werden der am besten für den Job geeignet ist. Einzige Hürde ist...

nykiel.marek 08. Jan 2015

Das Problem ist eben, dass bis jetzt die Chancengleichheit leider nur theoretischer Natur...

Chrissu96 08. Jan 2015

Werde ich ab jetzt einfach Transgender. Bei Intel zu arbeiten, hätte echt schon was...

Dwalinn 08. Jan 2015

[...] Schön das du mich zu lachen gebracht hast^^ Ich vermute einfach mal das alle...

gaym0r 07. Jan 2015

Ich glaub Golem hat den Artikel nachträglich angepasst. Kann mich aber auch täuschen.


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