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Intel: 14-nm-Knappheit lässt Preise steigen

Weil Intel zu wenige Fabs für 14 nm hat, sind einige CPUs wie der Core i7-8700K schlecht lieferbar und teuer. Zudem müssen Partner neue Mainboards mit alten Chips verkaufen, da der kommende Z390 knapp ist. Intel arbeitet aber per Fab in Vietnam an einer Entlastung.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein QS eines Core i7-8700K
Ein QS eines Core i7-8700K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Blick auf die Preisentwicklung des Core i7-8700K (Test) in den vergangenen Monaten zeigt, dass der Hexacore-Prozessor mindestens 450 Euro kostet und obendrein selbst bei großen Händlern nur mäßig verfügbar ist. Einige Wochen nach dem Launch vor knapp einem Jahr war der Chip für 400 Euro besser lieferbar, zwischenzeitlich wechselte er für unter 350 Euro den Besitzer.

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Und wer sich wundert, warum Hersteller wie Asus auf einmal Mainboards wie das Prime Z370-P II als Nachfolger für das Prime Z370-P verkaufen: Genauso wie beim Core i7-8700K ist dies Intels mangelnder Kapazität für 14-nm-Dies geschuldet. Denn der Z370 wird noch in 22 nm gefertigt, der kommende Z390 mit USB 3.1 Gen2 aber in 14 nm.

Statt also primär auf den Z390 zu setzen, müssen sich Intels Partner auf den älteren Z370 stützen, um passend zum im Oktober 2018 erscheinenden Core i9-9900K mit acht Kernen genügend neue Mainboards parat zu haben. Selbst Platinen mit dem günstigen H310-Chipsatz werden beworben, den Octacore zu unterstützen, wenngleich der dummerweise auch in 14 nm produziert wird.

Wenig überraschend gab es daher Berichte, wonach Intel einen Teil der Fertigung an die TSMC auslagern wolle, allerdings würde das Anpassungen wie überarbeitete Masken erfordern - und das dauert. Für Intel könnte sich das aber dennoch lohnen, denn neben einer Vielzahl an Prozessoren und Chipsätzen für Desktops, Notebooks sowie Server wird auch das LTE-Modem des iPhone Xs (Max) in 14 nm hergestellt.

Vorerst zumindest wird Intel versuchen, durch eine neue Manufacturing-Site für Funktionstests für Entlastung zu sorgen, das zeigt eine PCN. Denn offenbar sind es nicht ausschließlich die 14-nm-Fabs, denen es an Kapazität fehlt. Das Werk in Vietnam wird für die älteren Kaby Lake U genutzt, also 15-Watt-Ultrabook-Dualcores wie den Core i5-7300U.



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Vinnie 25. Sep 2018

Jahren lang war der Markt ja "Eingebrochen" vom Ende der PC wurde schon vor 20 Jahren...

Kabbone 24. Sep 2018

Ich befürworte den Push von AMD im Moment, aber man sollte auch bei der Wahrheit bleiben...

freddx12 24. Sep 2018

Erinnert mich an den Kaffee-See. Der war ja sehr lange fast nur mit Papier gefühlt


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