Intel 13th Gen: Raptor Lake unterstützt DDR5-5600

Flotterer RAM und größere Caches: Intel spendiert Raptor Lake ein stark überarbeitetes Speichersubsystem, hinzu kommen mehr CPU-Kerne.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel zu Raptor Lake im Februar 2022
Intel zu Raptor Lake im Februar 2022 (Bild: Intel)

Bei einer NAS-Veranstaltung in China (via HXL) hat Intel auch eine Folie zu Raptor Lake S alias 13th Gen gezeigt, die für Herbst 2022 erwarteten neuen Desktop-Prozessoren. Das Blockdiagramm fasst die Neuerungen der Chips und der entsprechenden Plattform zusammen, welche unter anderem einen schnelleren Arbeitsspeicher erhält.

Stellenmarkt
  1. Senior (Lead) QA Engineer
    BAADER, Lübeck, Hamburg
  2. Kundenberater (m/w/d) Innendienst für eine hauseigene Kautions-Software
    Hausbank München, München
Detailsuche

Raptor Lake folgt auf Alder Lake wie den Core i9-12900K (Test) und ist zum aktuellen Sockel LGA 1700 kompatibel, sofern auf bisherige Mainboards mit etwa Z690-Hub ein entsprechendes Firmware-Update aufgespielt wird. Raptor Lake unterstützt DDR4- und DDR5-Speicher, wobei der Support für letztere ausgebaut wird.

Es bleibt bei DDR4-3200 als höchsten für diesen Standard spezifizierten RAM, dafür kann die 13th Gen offiziell mit DDR5-5600 statt DDR5-4800 umgehen. Das ist sinnvoll, denn die CPUs erhalten mehr Kerne: Weil das hybride Design beibehalten wird, spricht Intel von 24 Cores und 32 Threads.

L2 und L3 wachsen

Konkret bedeutet das weiterhin acht Performance- und neuerdings mit 16 statt acht doppelt so viele Efficiency-Kerne, wobei SMT einzig von den P-Cores unterstützt wird. Die Leistung pro Takt (IPC) soll Intel zufolge im zweistelligen Prozentbereich zulegen, wobei unklar ist, auf welche Kerne sich der Hersteller bezieht.

  • Blockdiagramm von Raptor Lake S (Bild: Intel)
Blockdiagramm von Raptor Lake S (Bild: Intel)
Golem Karrierewelt
  1. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    21.-23.11.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Aus Linux-Patches geht hervor, dass die Performance-Cores namens Raptor Cove mit 2 MByte statt 1 MByte L2-Cache antreten; die wie gehabt auf der Gracemont-Architektur basierenden Efficiency-Kerne erhalten mit 4 MByte statt 2 MByte pro Quadcore-Cluster ebenfalls eine verdoppelte zweite Puffer-Stufe.

Der L3-Cache wächst von 30 MByte auf 36 MByte, wobei SRAM oft eine Gratwanderung ist - mehr Kapazität auf der einen Seite, langsamere Zugriffe auf der anderen. Erste Tests wie der von SiSoft Sandra mit einem Engineering Sample (ES) zeigen, dass Raptor Lake bei Single- wie Multicore-Workloads schneller rechnet als Alder Lake.

Interessantes Detail: CPU-seitig gibt es weiterhin 16 PCIe-Gen5-Lanes für den PEG, also für die Grafikkarte, und vier PCIe-Gen4-Lanes für eine NVMe-SSD. Intel behält hier die Konfiguration von Alder Lake bei, die neuen 700er-Mainboard-Chips sollen aber mehr PCIe-Gen4-Lanes aufweisen als die der 600er-Generation. Diese haben bis zu zwölf im Falle des Z690 und zudem 16 mit Gen3.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


yumiko 05. Jul 2022 / Themenstart

Na, wenn man eh die E-Kerne ausschaltet, reicht das doch auch :p

yumiko 05. Jul 2022 / Themenstart

Ja, wenn du darauf angewiesen bist Rechenleistung zu haben (wie bei Spielen und...

yumiko 05. Jul 2022 / Themenstart

Auf dem Papier und speziellen Benchmarks muss man ja irgendwie an AMD ran. Das Spieler...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Quartalsbericht: Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder
    Quartalsbericht
    Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder

    Besonders im Bereich Cloud erzielt Huawei wieder Zuwächse.

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /