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Integrated Sensing and Communication:
Drohnenerkennung per Mobilfunk

Die Mobilfunk-Technologie Isac kann Flugobjekte orten und beim Schutz gegen Drohnenspionage helfen.
/ Ulrich Hottelet
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Das hier sind Drohnen der Bundeswehr, aber über deutschen Kasernen fliegen auch andere - mit feindlichen Absichten. (Bild: Daniel Reinhardt / AFP via Getty Images)
Das hier sind Drohnen der Bundeswehr, aber über deutschen Kasernen fliegen auch andere - mit feindlichen Absichten. Bild: Daniel Reinhardt / AFP via Getty Images

Drohnen spielen in der Sicherheitspolitik eine immer wichtigere Rolle. Nicht nur im russischen Angriffskrieg, auch hierzulande werden sie zunehmend zur Aufklärung in feindlicher Absicht eingesetzt, nämlich über Kasernen, Flughäfen und Anlagen der kritischen Infrastruktur. Mehrfach mussten Flughäfen wegen Drohnenüberflügen ihren Betrieb unterbrechen – mit erheblichen finanziellen Folgen. Der Verfassungsschutz hat Unternehmen vor dem Ausspionieren durch Drohnen gewarnt.

Trotz aller Bemühungen bleibt der Schutz von Liegenschaften und die Abwehr von Drohnen schwierig. Entsprechend wichtig wäre es, sie frühzeitig und sicher zu erkennen, um schnell reagieren zu können. Der Ansatz Integrated Sensing and Communication (Isac) könnte diese Fähigkeit stark verbessern. Das Grundprinzip: 5G-Mobilfunk-Antennen sollen nicht nur senden, sondern auch empfangen, ähnlich wie ein Radar. Treffen die Funkwellen auf Objekte, werden sie zurückgeworfen. Isac wertet diese Reflexionen mithilfe von Empfangssensoren und KI aus und kann so Drohnen und andere Flugobjekte orten(öffnet im neuen Fenster). Die Technologie ähnelt damit der Echoortung von Fledermäusen. Wie nah stehen wir vor der Einführung und wie kritisch ist die Nutzung aus Datenschutzsicht?

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