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Int-Ball auf der ISS: Vorbereitung für robotische Weltraumausflüge
Int-Ball auf der ISS: Vorbereitung für robotische Weltraumausflüge (Bild: Jaxa/Nasa)

Int-Ball: Ein niedlicher Kameraroboter für die ISS

Int-Ball auf der ISS: Vorbereitung für robotische Weltraumausflüge
Int-Ball auf der ISS: Vorbereitung für robotische Weltraumausflüge (Bild: Jaxa/Nasa)

Zwei große Augen schauen den Astronauten an und eine Kamera beobachtet ihn bei der Arbeit: Die japanische Raumfahrtagentur Jaxa hat einen niedlich aussehenden Kameraroboter auf die ISS geschickt. Er soll unter anderem den Astronauten Filmarbeiten abnehmen.

Noch ein Roboter für die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS): Seit kurzem schwebt die JEM Internal Ball Camera, kurz Int-Ball, durch die Station und filmt die Astronauten bei der Arbeit. Auf der ISS ist schon der humanoide Robonaut 2 im Einsatz.

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Der Int-Ball hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern. Zwei Leuchtringe, die an zwei Augen erinnern, zeigen an, wo vorne ist. Entwickelt wurde der kugelförmige Kameraroboter von der japanischen Raumfahrtbehörde Japan Aerospace Exploration Agency (Jaxa). Er sei "die erste Kameradrohne, die Videoaufnahmen macht, während sie sich ferngesteuert vom Boden im Raum bewegt", sagt die Jaxa.

Zwölf Ventilatoren sorgen für Vortrieb

Angetrieben wird der Int-Ball von zwölf kleinen Ventilatoren. Sie sind in das Gehäuse integriert und erzeugen den Vortrieb, damit der Roboter durch die Station schweben kann. Ein spezielles Modul im Gehäuse mit Drei-Achs-Gyroskop und Drei-Achs-Beschleunigungsmesser ist für die Ausrichtung des Roboters zuständig.

Int-Ball ist am 4. Juni 2017 mit dem Raumtransporter Dragon des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX zur ISS geflogen und wurde dieser Tage in Betrieb genommen. Der Roboter soll den Astronauten bei ihrer Arbeit helfen: Er soll sie bei der Arbeit filmen - das erspart den Besatzungsmitgliedern laut Jaxa zehn Prozent Arbeitszeit.

Das Bodenpersonal schaut den Astronauten bei der Arbeit zu

Die Bilder werden direkt ins Jaxa Tsukuba Space Center übertragen. Dort können Bodenpersonal und Forscher die Arbeiten an Bord der Station aus der Perspektive der Besatzungsmitglieder verfolgen. Das soll eine engere Zusammenarbeit zwischen Erde und Station ermöglichen und dazu beitragen, die Möglichkeiten des japanischen Kibo-Moduls bei wissenschaftlichen Experimenten besser zu nutzen.

Die Erfahrungen, die die Entwickler mit Int-Ball sammeln, sollen zudem helfen, Arbeiten in der Station und außerhalb von Robotern erledigen zu lassen.


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johnsonmonsen 18. Jul 2017

Hallo zusammen! Also auch, wenn mir der achsstabilisierende Effekt eines Gyroskops...

Frankenwein 18. Jul 2017

Ah, danke. Schade, dass es immer nur Comics sind :-/ Wie bei Atlantis auch.

Hotohori 18. Jul 2017

Wäre auch möglich und gar nicht mal so unwahrscheinlich. Am Ende kann es dennoch purer...

Tantalus 18. Jul 2017

Wo bitte ist denn das "hinreichend fortschrittliche Technologie" im Sinne von A.C...



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