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Instinct Esports: Garmin stellt Sportuhr für Computerspieler vor

Ist der Dota-2-Profi gerade cool drauf - oder steht er unter Hochspannung? Mit einer neuen Sportuhr von Garmin soll sich das erkennen lassen.

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Artwork der Instinct Esports
Artwork der Instinct Esports (Bild: Garmin)

Es gibt spezielle Sportuhren für Taucher, Surfer und Fallschirmspringer - und jetzt auch eine für Computerspieler: Garmin hat die Instinct Esports angekündigt. Diese Smartwatch hat eine App, mit der Nutzer ihre Herzfrequenz und den Stresslevel beim Gaming aufzeichnen können. Das funktioniert so ähnlich wie die Erfassung von Daten beim Laufen und Radfahren - was mit dem neuen Wearable ebenfalls möglich ist.

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Die eigentliche Besonderheit der Instinct Esports ist allerdings, dass E-Sportler die Daten auch live etwa im Stream bei einem Turnier einblenden können. Dazu gibt es ebenfalls von Garmin eine PC-basierte Software mit dem Namen Streamup (Garmin-Schreibweise: Str3amup!). Die Smartwatch sendet die am Handgelenk ermittelten Puls- und Stressdaten per Bluetooth an Streamup, damit sie in OBS Studio, Streamlabs OBS und XSplit eingebettet und den Zuschauern präsentiert werden können.

Das mag ein netter Gag sein - aber ob Turnierspieler ihn nutzen, bleibt abzuwarten. Schließlich können die Daten dem gegnerischen Team möglicherweise wichtige Informationen über den Zustand des Instinct-Esports-Trägers liefern.

Bei anderen Sportarten - Radfahren oder Laufen - werden die Herzfrequenzdaten natürlich auch gemessen, aber selten öffentlich zugänglich gemacht. Beim Portal Stava gibt es etwa die Option, den Pulsverlauf einer Aktivität ausdrücklich nicht zu zeigen, und tatsächlich macht das auch so gut wie kein Profi.

Von den Optionen für Spieler abgesehen handelt es sich bei der Instinct Esports um die gleiche Instinct, die Garmin seit Ende 2018 im Programm hat - also nicht um die Instinct Solar (Test auf Golem.de) von Mitte 2020, die dank zusätzlicher Solarladefunktion eine viel längere Akkulaufzeit hat. Möglicherweise hat man sich bei Garmin gesagt, dass Computerspieler sowieso kaum in die Sonne kommen.

Die Spieler-Smartwatch hat laut Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen mit aktivierten Benachrichtigungen und mit Erfassung der Herzfrequenz am Handgelenk. Sporteinheiten mit GPS können bis zu 16 Stunden lang sein.

Das monochrome Display mit einer Auflösung von 128 x 128 Pixeln ist immer eingeschaltet, es verwendet eine transreflexive Hintergrundbeschichtung. Die Garmin Instinct ist ab sofort für rund 300 Euro erhältlich.

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