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Instant Workouts: Strava bringt konkrete KI-Trainingstipps

Zur tatsächlichen aktuellen Form passende Trainingsempfehlungen verspricht Strava – inklusive konkreter Strecke ab dem eigenen Standort.
/ Peter Steinlechner
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Die Instant Workouts in Strava (Bild: Strava)
Die Instant Workouts in Strava Bild: Strava

Das Sportportal Strava erweitert sein Abo-Angebot um die neue Funktion namens Instant Workouts. Diese Tipps nutzen KI, um frühere Aktivitäten auszuwerten und daraus konkrete Trainingsvorschläge abzuleiten, die sich eng an der aktuellen Trainingssituation orientieren.

Das ist auch das einigermaßen Besondere an den Empfehlungen: Aktuelle und kurzkfristig umsetzbare Aktivitäten mit dem individuelle Wochenziel – und eben kein sich über Wochen aufbauender Plan.

Die Empfehlungen entstehen auf Basis der jüngsten Aktivitätshistorie und berücksichtigen Umfang, Intensität und Regelmäßigkeit der bisherigen Trainings. Daraus generiert Strava personalisierte Einheiten für vier Zielrichtungen (Erhalten, Aufbauen, Entdecken oder Erholen) und für mehr als 40 unterschiedliche Sportarten.

In einer seit November 2025 laufenden Testphase mit einer begrenzten Nutzergruppe erwiesen sich insbesondere Vorschläge für Laufen und Krafttraining laut Strava(öffnet im neuen Fenster) als beliebt.

Sofort starten vor Ort

Besonders konkret werden die Instant Workouts bei Outdoor-Aktivitäten mit GPS. In diesen Fällen schlägt die App eine passende Strecke vor, die am aktuellen Standort beginnt. Länge, Profil und Charakter der Route orientieren sich am empfohlenen Training, etwa an einem lockeren Lauf zur Erholung oder einer fordernden Einheit zum Aufbau der Form.

Grundlage dafür ist Stravas globale Heatmap, die aus Milliarden realer Aktivitäten der Community gespeist wird und häufig genutzte Strecken sichtbar macht.

Ergänzend liefern die Instant Workouts Erklärungen dazu, warum ein bestimmtes Training empfohlen wird und wie es zur bisherigen Trainingshistorie passt. Teilweise fließen Workouts externer Partner wie Runna ein.

Strava kündigt an, die Funktion in den kommenden Monaten weiter auszubauen. Unter anderem soll es die Möglichkeit geben, empfohlene Einheiten direkt an Garmin- oder Apple-Geräte zu senden. Dazu sollen detailliertere Schritt-für-Schritt-Anleitungen innerhalb der App kommen.


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