Instant Pickup: Amazon-Kunden erhalten Ware zwei Minuten nach der Bestellung

Amazon will die Wartezeit für seine Prime-Kunden immer weiter verkürzen. Das neue Vorhaben nennt sich Instant Pickup. Bestellungen sollen spätestens nach zwei Minuten aus einem Schließfach abgeholt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Instant Pickup - Bestellungen innerhalb von zwei Minuten erhalten
Instant Pickup - Bestellungen innerhalb von zwei Minuten erhalten (Bild: Amazon)

Lieber mit der Smartphone-App bestellen anstatt mit Menschen zu sprechen. Diesen Wunsch haben Testkäufer von Amazon geäußert, berichtet das Onlinemagazin Mashable. Amazon hat für seinen neuen Dienst namens Instant Pickup potenzielle Kunden im Vorfeld gefragt und das Konzept darauf abgestimmt. Die Instant-Pickup-Stationen werden zunächst vor allem in der Nähe von Universitäten aufgestellt.

Testkäufer wollten kein sichtbares Personal

Stellenmarkt
  1. Webdesigner (m/w/d)
    CSL-Computer GmbH & Co KG, Hannover
  2. Manager / Teamleiter (m/w/d) SAP Finanzen und Controlling (FI, CO) mit Schwerpunkt SAP ECC
    Getinge Holding B.V. & Co. KG, Rastatt bei Karlsruhe
Detailsuche

Ursprünglich sollten die Instant Pickups so etwas wie Tante-Emma-Läden mit einem begrenzten Sortiment sein, erklärte ein Amazon-Verantwortlicher Mashable. Aber die befragten Studenten wollten ihren Einkauf nicht bei einem Menschen tätigen, sondern das lieber über eine App erledigen. So wurde das Konzept von Instant Pickup geändert und in der jetzigen Form vorgestellt.

Instant Pickups werden zunächst an fünf Standorten in den USA verfügbar sein. Dazu zählen Atlanta, Berkeley, College Park, Columbus, Los Angeles und Ohio. Dabei handelt es sich um eine Art Packstation mit mehreren Schließfächern. Bestellungen dafür sind nur über die Amazon-App möglich. Instant-Pickup-Bestellungen werden dann innerhalb von zwei Minuten in eines der Schließfächer gelegt, dort können Kunden diese also kurz nach der Bestellung entnehmen. Der Zugang wird über einen Scan-Code realisiert, den der Käufer erhält.

Hoher Zeitdruck bei der Befüllung der Schließfächer

Die Fächer der Instant Pickups werden von Menschen befüllt, die die Bestellungen aus einem daran angeschlossenen Warenlager holen und besonders schnell in die Schließfächer legen müssen, damit das versprochene Zwei-Minuten-Zeitfenster eingehalten wird. Die Auswahl ist auf etwa hundert Artikel des täglichen Bedarfs beschränkt. Dazu gehören Snacks, Getränke und nicht verderbliche Lebensmittel. Aber auch Elektronikprodukte wie Handy-Netzteile sind dabei, die möglicherweise verloren gegangen sind und so nachgekauft werden können.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zu den besonders wichtigen Dingen des Lebens gehören bei einer Amazon-Dienstleistung auch die Amazon-eigenen Geräte. So können Kunden über Instant Pickup auch Alexa-Lautsprecher, Fire-TV-Geräte, Fire-Tablets und E-Book-Reader kaufen. Auch diese Produkte sollen innerhalb von zwei Minuten nach der Bestellung aus dem Schließfach entnommen werden können.

Weitere Standorte geplant

In den kommenden Monaten will Amazon an weiteren Standorten Instant Pickups aufstellen. Zur Nutzung der Instant Pickups muss der Amazon-Kunde ein gültiges Prime-Abo abgeschlossen haben. Die Abholstationen befinden sich zwar in der Nähe von Universitäten, prinzipiell kann aber jeder Amazon-Kunde mit laufendem Prime-Abo darüber bestellen und dort seine Waren entgegennehmen.

Vorerst ist der neue Dienst auf die USA beschränkt. Es ist nicht bekannt, ob Amazon diese neue Bestelloption auch in Deutschland anbieten wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


_Winux_ 06. Sep 2017

Es geht ja nichts über die intensive Gespräche beim Einkauf. "Ich hätte gern ein xxx...

_Winux_ 06. Sep 2017

Ist doch cool. Also nicht schneller weil man ja, wenn man nicht ständig dort is(s)t...

Fissler 18. Aug 2017

Kann ich nur zustimmen.

GrandmasterA 17. Aug 2017

Ich bin IMMER eingeloggt. Sie WERBEN mit "am nächsten Tag": https://www.amazon.de/gp...

lottikarotti 17. Aug 2017

Das erinnert mich an Volker Pispers: Klar kann jeder reich werden, aber eben nicht alle.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby
Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale

Die Landesmedienanstalt NRW hat zu Recht gegen drei Pornoportale mit Sitz in Zypern ein Zugangsverbot verhängt.

Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby: Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale
Artikel
  1. Zip: Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community
    Zip
    Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community

    Die App Zip wird seit Microsoft Edge 96 standardmäßig aktiviert. Diese bietet Ratenzahlung an, schürt aber nur Hass in der Community.

  2. World of Tanks: Schwarzenegger spielt Weihnachts-Panzer
    World of Tanks
    Schwarzenegger spielt Weihnachts-Panzer

    Sonst noch was? Was am 1. Dezember 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

  3. Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel
    Razer Zephyr im Test
    Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel

    Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.
    Ein Test von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /