Abo
  • Services:

Instant Messenger: Whatsapp Plus muss schließen

Unterlassungserklärung: Die Entwickler des alternativen Whatsapp-Clients Whatsapp Plus dürfen ihr Programm nicht mehr anbieten. Whatsapp sperrt Nutzer der Software.

Artikel veröffentlicht am , /
Das Logo von Whatsapp Plus
Das Logo von Whatsapp Plus (Bild: Whatsapp+)

Der alternative Whatsapp-Client Whatsapp Plus darf nicht mehr angeboten werden. Dessen Entwickler Mounib Al Rifai schreibt bei Google+, er habe eine Unterlassungsaufforderung von Whatsapp zugestellt bekommen, nachdem das Unternehmen Nutzer seines Programms gesperrt hatte.

Stellenmarkt
  1. LEONI AG, Nürnberg
  2. über duerenhoff GmbH, Mannheim

Gestern Abend war Al Rifai noch zuversichtlich, das Problem mit den gesperrten Accounts umgehen zu können. Er entschuldigte sich bei den Nutzern seiner App und kündigte einen "Fix für das Problem so schnell wie möglich" an. Heute teilte Al Rifai nun das Aus für seinen alternativen Messenger mit.

Keine Autorisierung durch Whatsapp

Zur Sperre der Drittanbieter-App schreibt Whatsapp auf seinem Blog: Whatsapp Plus sei eine App, die weder von Whatsapp entwickelt wurde noch von Whatsapp autorisiert sei.

Nutzer sollten sich bewusst machen, dass Whatsapp Plus Quellcode enthalte, von dem Whatsapp nicht garantieren könne, dass dieser sicher ist, und dass "private Informationen potenziell" ohne Wissen oder Einverständnis an Dritte weitergegeben würden. Anwender werden aufgefordert, die App zu deinstallieren und danach die offizielle Version von Whatsapp herunterzuladen. "So wirst du in der Lage sein, Whatsapp zu verwenden. "

Getunetes Whatsapp

Whatsapp Plus war eine modifizierte Version des beliebten Messengers. Es bot mehr Einstellungsmöglichkeiten. Nutzer konnten unter anderem verschiedene Hintergründe auswählen, die Textfarbe ändern und große Dateien verschicken. Whatsapp Plus konnte nicht im Google Play Store heruntergeladen werden. Über Umwege konnten Anwender die App trotzdem installieren.

Whatsapp will sicher sein

Die Drittanbieter-Sperre ist ein weiterer Versuch, den Dienst sicher zu machen. Vor wenigen Wochen hat die Whatsapp-Version für Android eine Funktion zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekommen. Whatsapp hat hierfür mit Moxie Marlinspike zusammengearbeitet und die Technologie von dessen Tool Textsecure übernommen. Außerdem richtete Whatsapp eine Spam-Sperre ein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 164,90€
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ChemoKnabe 26. Jan 2015

... wenn eine wirkliche ""End zu End Verschlüsselung" (damit der Server nicht mitlesen...

zilti 25. Jan 2015

Alternativ kann man auch "Jabber" sagen. Mit hohem Ross hat das rein gar nichts zu tun...

Lemo 25. Jan 2015

Sorry aber wer empfangene sms aus Protest nicht mal liest dem gehört mal ordentlich der...

__destruct() 22. Jan 2015

Du musst das neueste Update installieren.

Jost aus Soest 22. Jan 2015

Genau das habe ich auch gedacht! Oder: Finde den WhatsApp-Fehler! Lösung: Entferne...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /