• IT-Karriere:
  • Services:

Instant Messenger: Whatsapp fürs Web soll bereits getestet werden

Den Instant Messenger Whatsapp gibt es derzeit nur für mobile Endgeräte, aber nicht für Desktop-Betriebssysteme. Konkurrenten wie Telegram haben bereits Webclients, Whatsapp könnte bald auch dazugehören.

Artikel veröffentlicht am ,
Code-Ausschnitt aus Whatsapp-Betaversion 2.11.471
Code-Ausschnitt aus Whatsapp-Betaversion 2.11.471 (Bild: Androidworld.nl/Screenshot: Golem.de)

Blogger der niederländischen Website AndroidWorld.nl haben im Code einer Betaversion von Whatsapp nach eigener Darstellung Textfragmente und andere Hinweise entdeckt, die auf die Entwicklung einer Webversion des mobilen Instant Messengers hindeuten. Damit könnte die Software auch auf Desktops genutzt werden.

Stellenmarkt
  1. Witzenmann GmbH, Pforzheim
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Androidworld.nl fand in der Version 2.11.471 von Whatsapp für Android Hinweise auf ein Whatsapp-Web. Das ist allerdings eine etwas ältere Betaversion. Darüber hinaus wurden auch Hinweise auf die Website web.whatsapp.com festgestellt. Auf dieser Website befindet sich derzeit nur ein Google-Konto-Login. Eventuell wird der Login verwendet, um ausgewählten Beta-Nutzern den Zugriff zu ermöglichen.

Sogar einige Grafiken und HTML-Code wurden von Androidworld.nl entdeckt. Der Code vermittelt ein ungefähres Bild davon, wie die Websessions verwaltet werden. Das soll zumindest eine rekonstruierte Grafik zeigen, die das Blog veröffentliche. Diese zeigt, wann sich User mit Chrome bei Whatsapp angemeldet haben. Auch Logout-Funktionen sind dort zu sehen. In der neuen Beta-Version sind die Hinweise im Code schon wieder verschwunden.

Etwas kniffelig dürfte das Login bei der Webanwendung von Whatsapp sein. Beim mobilen Client wird die Telefonnummer des Smartphones genutzt. Die fehlt naturgemäß, wenn sich der Anwender über die Desktop-Browser anmelden will. Androidworld.nl fand Hinweise auf ein QR-Code-Verfahren, das in Verbindung mit der mobilen Version zum Login eingesetzt werden könnte. Bei Telegrams Webanwendung müssen online die eigene Telefonnummer und der am Smartphone empfangene Login-Code im Browser eingegeben werden.

Noch gibt es keine offizielle Ankündigung für einen Whatsapp-Webclient. Pavel Durov von Telegram sagte dem Branchendienst Techcrunch jedoch Anfang Dezember 2014, dass Facebook versucht habe, seinen Webentwickler für Whatsapp abzuwerben. Offenbar blieb es bei dem Versuch.

Für Skype gibt es bereits einen Webclient, der sich aber noch in einer geschlossenen Betaphase befindet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 16,99€
  2. 4,32€
  3. 11,99€

__destruct() 16. Dez 2014

Danke. Es hat mit der nicht erfolgreichen Umstellung wirklich große Zeit gesaugt.

BLi8819 16. Dez 2014

Whatsapp wäre schon blöd, sich nun zu öffnen. Damit erreichen sie höchstens, dass Kunden...

Bouncy 16. Dez 2014

Warum nutzt du nicht einfach eine der unzähligen Remote-Steuerungen für Android? Das...

NukeOperator 16. Dez 2014

Jein... Client Server Enc. ist standardmässig aktiv. End-2-End Enc. muss explizit...

lolwut 15. Dez 2014

Grundgedanke der App ist, aktuelle Schnappschüsse unterwegs zu teilen und eben nicht...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

VW-Logistikplattform Rio: Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw
VW-Logistikplattform Rio
Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw

Im Online-Handel ist das Tracking einer Bestellung längst Realität. In der Speditionsbranche sieht es oft anders aus: Silo-Denken, viele Kleinunternehmen und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung bremsen den Fortschritt. Das möchte Rio mit seiner Cloud-Lösung und niedrigen Preisen ändern.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Vernetzte Mobilität Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen
  2. Studie Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr
  3. Diesel-Ersatz Baden-Württemberg beschafft Akku-Elektrotriebzüge Mireo

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

    •  /