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Kanzlerin Angela Merkel verschickt SMS.
Kanzlerin Angela Merkel verschickt SMS. (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Instant Messaging: Whatsapp übertrifft die SMS

Kanzlerin Angela Merkel verschickt SMS.
Kanzlerin Angela Merkel verschickt SMS. (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

In diesem Jahr werden mehr als doppelt so viele Instant Messages verschickt wie SMS. In einigen Ländern sinken die Umsätze mit SMS bereits erheblich.

Mit Instant-Messaging-Anwendungen wie Whatsapp werden mehr Nachrichten befördert als mit der kostenpflichtigen SMS. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf eine Studie des Marktforschungsbereiches von Informa.

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Danach werden in diesem Jahr voraussichtlich 41 Milliarden Chatnachrichten verschickt, aber nur halb so viele SMS. Bereits Ende 2012 wurden täglich mehr Instant Messages gesendet als SMS. Die Studie bezieht sich offenbar auf den britischen Markt.

Telekommunikationsunternehmen werden laut Informa mit SMS in diesem Jahr einen Umsatz von über 120 Milliarden US-Dollar erwirtschaften.

Pamela Clark-Dickson, Senior Analystin bei Informa, sagte, dass Instant Messaging zunehmend als Ersatz für SMS genutzt werde. Das habe starke Auswirkungen auf den Datentraffic und die Umsätze in einigen Ländern, darunter Spanien, die Niederlande und Südkorea. So sei in Spanien der Umsatz mit SMS von 11 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 auf 758,5 Millionen US-Dollar gefallen. Die Zahl der versandten SMS ging von 9,5 Milliarden im Jahr 2007 auf 7,4 Milliarden im Jahr 2011 zurück.

Zugleich nutzen immer mehr Menschen mobile Internetverbindungen, was den Telekomkonzernen neue Umsätze verschafft.

Trotz hoher Zuwachsraten beim SMS-Versand sinken die Umsätze der Netzbetreiber mit SMS massiv. Das ging aus einem Report der britischen Regulierungsbehörde Ofcom hervor, über den Golem.de im Januar 2012 berichtet hatte. Laut Ofcom hatten die Mobilfunkbetreiber und -provider in Deutschland im Jahr 2005 pro Mobilfunkanschluss monatlich im Durchschnitt noch 4,79 Euro mit SMS umgesetzt. 2010 war der SMS-Umsatz pro Mobilfunkanschluss auf 2,39 Euro gesunken - also um 63 Prozent. Auch in Spanien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien sanken laut dem Ofcom-Bericht die SMS-Umsätze je Anschluss.


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Frank Hummel 20. Aug 2013

Das Thema ist ein bisschen abgegleitet. Ich erlaube mir als begeisterter WeChat (Weixin...

Anonymer Nutzer 30. Apr 2013

Klasse Beitrag. Lässt tief blicken.

swissmess 30. Apr 2013

Nein bist du nicht. dank Telefon, SMS/MMS, Internet-Flat nutze ich keine WhatsApp&Co...

zipper5004 30. Apr 2013

Es gibt wohl nicht den perfekten Tarif für jeden. Wer viel Surft nimmt entsprechende...

zipper5004 30. Apr 2013

Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen Standard und Standart? Quasi die standard...



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