Instant Messaging: Google bietet für Meebo

Google soll laut einem unbestätigten Bericht einen hohen Betrag für den Chatprogrammanbieter Meebo bieten. Meebo Bar bindet Chatfunktionen in Websites ein und hat 190 Millionen Nutzer, die täglich 90 Millionen Nachrichten verschicken.

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Meebo feierte im Oktober 2010 sein fünfjähriges Bestehen.
Meebo feierte im Oktober 2010 sein fünfjähriges Bestehen. (Bild: Bryan Bedder/Getty Images)

Google will den Instant-Messaging-Anbieter Meebo kaufen. Wie das Blog des Wall Street Journal All Things Digital unter Berufung auf zwei interne Quellen berichtet, soll Google rund 100 Millionen US-Dollar bieten.

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Meebo-Chef Seth Sternberg hat einen Kommentar zu dem Bericht abgelehnt. Eine Google-Sprecherin sagte: "Wir können Gerüchte oder Spekulationen nicht kommentieren."

Meebo aus dem kalifornischen Mountain View wurde 2005 von Sandy Jen, Seth Sternberg und Elaine Wherry gegründet. Jen ist gegenwärtig Chief Technical Officer bei Meebo. Das Unternehmen hat Kapital in Höhe von 60 Millionen US-Dollar von Sequoia Capital, Marc Andreessen und anderen erhalten.

2005 erschien das erste browserbasierte Chatprogramm von Meebo, das den Yahoo Messenger, Windows Live Messenger, AIM, ICQ, MyspaceIM, Facebook Chat, Google Talk und andere unterstützte. Es folgte das inzwischen eingestellte Meebo Rooms und Meebo Bar. Meebo Bar bindet Chatfunktionen in Websites ein und hat 190 Millionen Nutzer, die täglich 90 Millionen Nachrichten verschicken. Meebo bietet Software zur Nutzung seiner Dienste auf dem iPhone und für Android.

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Im April 2010 stellte Meebo mit XAuth zusammen mit Google, Microsoft und Yahoo eine Schnittstelle bereit, über die Websites abfragen können, welche Dienste ein Nutzer bevorzugt. Provider hinterlegen für den Nutzer unter XAuth.org dazu ein Token, das Dritte verwenden können. Nutzer sollten dabei selbst entscheiden können, welche Dienste welche ihrer Daten über XAuth austauschen können. Zusammen mit Organisationen wie Open Identity Exchange (OIX) und der OpenID Foundation wollte Meebo ein offenes Konsortium für XAuth schaffen.

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