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Slack auf dem Smartphone
Slack auf dem Smartphone (Bild: Slack)

Instant Messaging: Amazon will offenbar Slack kaufen

Slack auf dem Smartphone
Slack auf dem Smartphone (Bild: Slack)

Amazon soll versuchen, Slack zu übernehmen. Das Enterprise-Messaging-Startup für professionelle Anwender wird mit über 9 Milliarden US-Dollar bewertet.

Amazon und andere Technologieunternehmen wollen den Instant-Messaging-Dienst Slack kaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf gut informierte Kreise. Bei einer Übernahme würde Slack mit über 9 Milliarden US-Dollar bewertet. Bloomberg Beta, der Venture-Capital-Bereich von Bloomberg, ist einer der Investoren von Slack.

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Ob Verhandlungen über einen Verkauf fortgesetzt werden, sei unklar. Ein Sprecher von Amazon.com hat einen Kommentar abgelehnt. Slack hat sich auf Anfrage von Bloomberg nicht geäußert.

Slack hat nach eigenen Aussagen 5 Millionen aktive Benutzer täglich, 1,5 Millionen davon zahlen, um den Service zu nutzen. Am 31. Januar 2017 hatte der Dienst jährlich wiederkehrende Einnahmen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. Slack erhielt in seiner Finanzierungsrunde im Jahr 2016 zuletzt 200 Millionen US-Dollar und wurde auf 3,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Slack ist bei Anwendern Kult

Slack Technologies betreibt einen sehr beliebten Instant-Messaging-Dienst für professionelle Anwender, mit dem sich online Gruppen organisieren und verschiedenste Dokumententypen teilen lassen. Die Suche ist leistungsfähig und schnell. Andere Dienste wie Dropbox, Trello oder Twitter lassen sich mit Slack verknüpfen. Slack Technologies hat seinen Firmensitz in San Francisco.

Microsoft soll versucht haben, Slack Technologies für 8 Milliarden US-Dollar zu kaufen, hatte Techcrunch im März 2016 berichtet. Interessiert an der Übernahme war offenbar Vorstandsmitglied Qi Lu, der unter anderem für Office, Bing, Skype und Exchange zuständig ist und sich durch das Geschäft eine Stärkung seines Angebots für Geschäftskunden versprochen hatte. Microsoft-Gründer Bill Gates und Konzernchef Satya Nadella sollen sich aber dagegengestellt haben. Slack hatte zu der Zeit bereits acht bis zehn Übernahmeangebote erhalten.


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Dino13 16. Jun 2017

Wie groß sind diese Firmen? Wie IT-Affin sind sie?

Dino13 16. Jun 2017

Keine Ahnung warum irgend jemand Slack in der IT den zwei Diensten gegenüber vorziehen...

glacius 15. Jun 2017

Gute Frage, bei dem geringen Umsatz, einer eher kleinen Userbase und der grossen...

MarioWario 15. Jun 2017

da kann man sich doch ganz entspannt zurücklehnen. Eigentlich braucht man doch keine...



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