Instandsetzung: Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
Apple erhöht die Reparaturpreise(öffnet im neuen Fenster) für iPhones. Muss das iPhone 7 Plus repariert werden, verlangt Apple rund 400 statt 370 Euro. Das iPhone 6S wird für 340 statt 320 Euro wieder instandgesetzt.
Der Displayaustausch kostet beim iPhone 7 rund 150 statt 135 Euro, beim iPhone 7 Plus sind es nun 170 Euro. Wer die Versicherung Applecare+(öffnet im neuen Fenster) abgeschlossen hat, zahlt während der Laufzeit für Displayschäden rund 30 Euro und für weitere Schäden etwa 100 Euro, wobei nur zwei Schäden abgedeckt sind. Applecare+ kostet rund 100 Euro für das iPhone SE und für alle sonstigen iPhones 150 Euro.

Für den Austausch eines Akkus sind künftig rund 90 Euro fällig, zehn Euro mehr als zuvor. Es gibt zwar Werkstätten, die Akkus gerade bei älteren iPhones günstiger tauschen, diese sind jedoch nicht von Apple autorisiert.
Heutige Elektronik ist meist schwer zu reparieren, wie die regelmäßigen Berichte der Website iFixit zeigen – die indes am Verkauf von Reparaturwerkzeugen verdient. Unbestritten ist aber, dass Apples Hardware schwierig zu reparieren ist, zumal das Unternehmen keine Ersatzteile anbietet. Die Teile, die inoffizielle Reparaturbetriebe verbauen, stammen aus alten Geräten oder Fabriken in Asien.

In den USA gibt es bereits eine Reaktion auf die exklusiven Reparaturmöglichkeiten. Im US-Bundesstaat Nebraska wurde ein Gesetzesvorhaben(öffnet im neuen Fenster) vorgelegt, das eine Pflicht für Elektronikhersteller vorsieht, Ersatzteile und Reparaturanleitungen auch an nicht autorisierte Serviceunternehmen zu verkaufen. Initiator(öffnet im neuen Fenster) ist der Verband Repair.org(öffnet im neuen Fenster) , in dem sich unabhängige Reparaturwerkstätten organisiert haben. Apple ist gegen dieses Vorhaben, wie Motherboard(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
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