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Insta 360 Pro 2: Neue Profi-360-Grad-Kamera nimmt 3D-Videos in 8K auf

360 Grad, 3D, 8K: Die Digitalkamera von Insta 360 bildet ihre Umgebung in hoher Auflösung ab. Eine neue Darstellungstechnik ermöglicht es, die hochaufgelösten Videos auch auf herkömmlichen Geräten zu betrachten.

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360-Grad-Kamera Insta 360 Pro 2: Plugin für Adobe Premiere Pro
360-Grad-Kamera Insta 360 Pro 2: Plugin für Adobe Premiere Pro (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kein Außerirdischer, obwohl es auf den ersten Blick danach aussieht, sondern eine 360-Grad-Kamera blickt den Besucher auf dem Stand von Insta 360 auf der Photokina (Halle 5.2, Stand G-010) an. Es ist die Profikamera Insta 360, die das chinesische Unternehmen in Köln präsentiert. Was wie Ohren aussieht, sind die Antennen für WLAN und GPS. Zwei weitere Antennen ragen aus einem Kästchen, das an einem Kabel unter der Kamera baumelt. Sie gehören zum Funksteuerungssystem, mit dem die Kamera aus der Ferne bedient werden kann.

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Kameraleute, die Bilder oder Videos für eine Virtual-Reality-Produktion (VR) aufnehmen, wollen natürlich nicht selbst im Bild sein. Dafür sei das Farsight-System da, mit dem die Kamera von einem Standpunkt außerhalb des Bildes gesteuert werden kann, sagt Insta-360-Marketingleiter Maximilian Richter im Gespräch mit Golem.de. Die Empfangseinheit wird mit einem Tablet oder Smartphone (Android oder iOS) verbunden. So kann der Filmer in Echtzeit sehen, was die Kamera aufnimmt. Die Reichweite beträgt, wenn sich Kamera und Empfänger auf dem Boden befinden, etwa 300 Meter. Hängt die Kamera unter einer Drohne, reicht die Funkverbindung bis zu zwei Kilometer weit.

Eine Drohne fliegt nicht immer ganz ruhig. Auch ein Kameramann, der die Pro 2 trägt, oder ein Auto, auf das die Kamera montiert ist, bewegen sich nicht ohne Wackeln. Eine Software-basierte Stabilisierungstechnik gleicht das Ruckeln aus und sorgt dafür, dass die Fahrten gleichmäßig und ruhig aussehen.

Die Kamera macht 360-Grad-Panorama-Standbilder mit einer Auflösung von 12.000 x 12.000 Pixeln. Video zeichnet sie in 7.680 x 7.680 Pixeln in 3D mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) auf. In 2D schafft sie 8K mit einer Rate von 60 fps. Wenn 3D mit 60 fps aufgezeichnet werden soll, sinkt die Auflösung auf 6K, bei 120 fps auf 4K.

Um die Datenmenge zu bewältigen, hat die Kamera sieben Kartenslots: Die Videos werden auf sechs Micro-SD-Karten gespeichert - für jede Linse eine. Auf einer SD-Karte werden die Standbilder sowie Metadaten gespeichert, die für die Bearbeitung der Videos benötigt werden. Die Montage oder das Stitching der Einzelbilder erfolgt - mit etwas verringerter Qualität - in der Kamera selbst oder auf dem Computer.

Das ist zum einen mit einer Software möglich, die Insta 360 kostenlos zur Verfügung stellt. Es geht aber auch mit Adobes Videoschnitt-Software Premiere Pro, für die das Unternehmen ein Plugin entwickelt hat. Vorteil sei, sagt Richter, dass die einzelnen Dateien wie ein herkömmliches Video bearbeitet werden können. Das Stitching erfolgt dann erst beim Export. Vorher wurde das 360-Grad-Video erst gestitcht und dann erst bearbeitet.

Zwar liefert die Kamera Videos in 8K. Die meisten Head-Mounted-Displays (HMD) oder Smartphones unterstützen eine solche Auflösung aber nicht. Dafür hat Insta 360 Crystal View entwickelt, eine Technik für dynamisches Rendering. Dabei wird das Bild dort, wo der HMD-Träger hinschaut, in 8K dargestellt. Der Rest des Bildes wird in niedrigerer Auflösung angezeigt. Schaut der Betrachter woanders hin, wird das Bild neu gerendert. Einen Player für Android und iOS sowie für verschiedene HMDs stellt Insta 360 bereit.

Die Insta 360 Pro 2 kostet 5.600 Euro und kann unter anderem über den Onlineshop von Insta 360 vorbestellt werden.

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jg (Golem.de) 27. Sep 2018

Oha, da ist ja einiges durchgerutscht. Danke für den Hinweis, ist korrigiert!

Robert.Mas 27. Sep 2018

Was soll denn der Quatsch mit dem "wird nicht unterstützt"? Die hohe Auflösung wird ja...

Computer_Science 27. Sep 2018

... man erwartet dass Darth Vader gleich durch die Tür kommt und nach den Standorten der...


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