Abo
  • Services:

Insolvenz: Mtgox richtet Hotline ein

Investoren und Kunden können sich in Japan telefonisch Informationen über die insolvente Bitcoin-Börse einholen. Allerdings bleiben die Auskünfte spärlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Mtgox ist insolvent.
Mtgox ist insolvent. (Bild: Mtgox/Screenshot: Golem.de)

Auf der Webseite von Mtgox sind inzwischen Informationen zu dem Insolvenzantrag der Bitcoin-Börse in japanischer und englischer Sprache veröffentlicht worden. Offiziell hat die Mtgox Ausstände in Höhe von 6,5 Milliarden Yen, umgerechnet etwa 64 Millionen US-Dollar. Das verbleibende Vermögen gibt die Börse mit 38 Millionen US-Dollar an. Über eine Hotline können sich Investoren und Kunden informieren. Allerdings melde sich dort nur sporadisch eine Mitarbeiterin, die kaum englisch spreche, meldet die Webseite The Register.

Stellenmarkt
  1. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

In der Mitteilung spricht Mtgox von einem massiven Diebstahl. Insgesamt sollen 850.000 Bitcoins gestohlen worden sein; 750.000 gehörten Kunden, 100.000 der Bitcoin-Börse. Der Diebstahl soll aufgrund des Transaction Mallability Bugs erfolgt sein. Allerdings seien die Zahlen nur vorläufig und auch die Täter noch unbekannt. Es gelte zunächst, eine große Anzahl von Transaktionsberichten zu analysieren.

Ermittlungen des FBI

Gerüchte über eine mögliche Insolvenz kursierten bereits seit einigen Wochen. Die Bitcoin-Börse hatte aufgrund eines Diebstahls und einer Schwachstelle im Bitcoin-Protokoll mit massiven Verlusten zu kämpfen. Außerdem beklagten sich Kunden und Investoren immer wieder über eine undurchsichtige Informationspolitik.

Zuletzt wurden geheime Papiere veröffentlicht, in denen mögliche Ausstiegsszenarien aufgezählt werden, darunter eine Neugründung unter dem Namen Gox und ein Umzug nach Singapur. Mtgox-Chef Mark Karpelès hatte die Echtheit der Dokumente bestätigt, es soll sich aber lediglich um Entwürfe handeln. Vor wenigen Tagen hatte das FBI Ermittlungen gegen Mtgox eingeleitet und die Herausgabe von Dokumenten gefordert. Ob die Ermittlungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Insolvenz stehen, ist nicht klar. Karpelès darf nach eigenen Angaben nicht über den Fall sprechen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. 8,49€
  3. (-76%) 11,99€
  4. 59,99€

pholem 03. Mär 2014

Die Vermutungen, dass Karpeles kriminell ist, verdichten sich sehr. 1) Er hat 2006 auf...

caso 03. Mär 2014

Zum kaufen ist die Seite Ok. Falls man allerdings verkaufen möchte sieht es schlechter...

Fenix.de 03. Mär 2014

Man munkelt eine Gruppe von Russen hätte MtGox gehackt, die herausfinden wollten, was...


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /