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Kodak-Filme im Januar 2012 in einem Laden in New York
Kodak-Filme im Januar 2012 in einem Laden in New York (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Insolvenz: Kodak muss sich von Onlinefotogeschäft trennen

Kodak-Filme im Januar 2012 in einem Laden in New York
Kodak-Filme im Januar 2012 in einem Laden in New York (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Der insolvente Konzern Eastman Kodak hat seine Internetplattform für Fotos mit 75 Millionen Nutzern an Shutterfly abgegeben. Zuvor erfolgte der Ausstieg aus der Fertigung von digitalen Fotoapparaten, Camcordern und digitalen Bilderrahmen.

Eastman Kodak hat seinen Geschäftsbereich für Onlinefotografie verkauft. Das gab das insolvente Unternehmen am 2. März 2012 bekannt. Kodak gibt seine Sparte Kodak Gallery Online für 23,8 Millionen US-Dollar an Shutterfly ab. Die Nutzerbilder bei Kodak aus den USA und Kanada werden zu Shutterflys Plattform transferiert.

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Pradeep Jotwani, President des Consumer Business und Chief Marketing Officer bei Kodak, erklärte, dass Kodak Gallery über 75 Millionen Nutzer habe. Kodak werde für den Übergang eng mit Shutterfly zusammenarbeiten. Kodak-Nutzer, die nicht zu Shutterfly wechseln wollten, könnten den Übergang ablehnen.

Am 19. Januar 2012 stellte der Hersteller fotografischer Ausrüstung einen Insolvenzantrag in Manhattan. Zu dem Verkauf muss das Insolvenzgericht erst seine Zustimmung erklären. Der Geschäftsbetrieb sollte im Insolvenzverfahren weiterlaufen, wofür eine Finanzierung von 950 Millionen US-Dollar mit der US-Bank Citigroup vereinbart wurde. Der Konzern hat 19.000 Beschäftigte.

Im Februar erklärte Kodak, künftig keine digitalen Fotoapparate und Camcorder sowie digitale Bilderrahmen mehr zu bauen. Die Maßnahme sei Teil der Konsolidierung des Unternehmens. Kodak will die Nutzung des Markennamens an andere Hersteller lizenzieren. Der Ausstieg aus dem Kamerageschäft soll noch in der ersten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen werden.

Seit August 2011 versuchte Kodak, ein Patentpaket für rund 3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen. Das Management hoffte, unter Tablet- und Smartphone-Herstellern Bieter für die 1.100 Patente zu finden. Doch es kam zu keinem Vertragsschluss. Um potenziellen Kaufinteressenten den Wert der Patente zu demonstrieren, begann Kodak eine Reihe von Patentklagen gegen Apple, Samsung, HTC und Fujifilm.


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trapperjohn 02. Mär 2012

Da geht es ja speziell nur um die Galerie, oder nicht? Unter kodakpulse.com findet sich...

Dragos 02. Mär 2012

und was wird kodak dann noch herstellen btw anbieten?

Salzbretzel 02. Mär 2012

Das sind Momente die mich persönlich sprachlos machen. Zuvor haben sie nicht verklagt...



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