Insolvenz: Kodak gibt Druckerherstellung auf

Eastman Kodak gibt die nächste Unternehmenssparte auf: Das Unternehmen will ab 2013 keine Tintenstrahldrucker für den Endkundensektor mehr verkaufen. Zudem wurden weitere Mitarbeiter entlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kodaks Multifunktionsdrucker Hero: künftig nur noch Tinte im Angebot
Kodaks Multifunktionsdrucker Hero: künftig nur noch Tinte im Angebot (Bild: Kodak)

Tintenstrahldrucker sollten die Zukunft des Fotounternehmens Eastman Kodak werden. Als Druckerhersteller wollte Unternehmenschef Antonio Perez Kodak positionieren. Das Vorhaben scheiterte, und Kodak musste Anfang des Jahres Insolvenz anmelden. Jetzt will das Unternehmen die Druckersparte verkaufen.

Stellenmarkt
  1. PHP-Entwickler (w/m/d)
    Personalwerk Holding GmbH, Karben
  2. IT Engineer (d/m/w) Equipment Integration
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
Detailsuche

2013 wolle das Unternehmen keine Tintenstrahldrucker für den Consumer-Bereich mehr anbieten. Es werde aber weiterhin Tinte für diese Geräte verkaufen. Außerdem wolle Kodak weiterhin Druckdienstleistungen für Unternehmen anbieten. Diese Entscheidung werde die Einnahmen des Unternehmens in der ersten Hälfte des kommenden Jahres deutlich steigern, erklärte Kodak.

Die Druckersparte ist nicht der erste Bereich, von dem sich Kodak trennt: Unter anderem wurde die Produktion von digitalen Fotoapparaten, Camcordern und Bilderrahmen sowie seine Onlineplattform Kodak Gallery Online verkauft.

Eastman Kodak versucht nach der Insolvenz derzeit eine Restrukturierung, die im kommenden Jahr abgeschlossen sein soll. Im Zuge derer wurde auch schon eine große Anzahl Mitarbeiter entlassen - zuletzt Ende der vergangenen Woche 200. Kodak hat damit dieses Jahr 3.900 Mitarbeiter entlassen. Das ist knapp ein Viertel der Belegschaft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apple
Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays

Zahlreiche Besitzer von Macbooks mit M1-Chip berichten über plötzlich gesprungene Displays - Apple geht von Fremdverschulden aus.

Apple: Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays
Artikel
  1. Gesetz tritt in Kraft: Die Uploadfilter sind da
    Gesetz tritt in Kraft
    Die Uploadfilter sind da

    Ab sofort haften große Plattformen für die Uploads ihrer Nutzer. Zu mehr Lizenzvereinbarungen hat das bei der Gema noch nicht geführt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. Mercedes-Benz: Daimler rechnet mit Abbau von Arbeitsplätzen durch E-Autos
    Mercedes-Benz
    Daimler rechnet mit Abbau von Arbeitsplätzen durch E-Autos

    Mehr Elektroautos bei Daimler bedeuten nach Ansicht der Chefetage weniger Arbeitsplätze. Grund sei der einfachere Einbau eines Elektromotors.

  3. VW, BMW, Daimler: Jedes sechste Elektroauto ist von deutschem Hersteller
    VW, BMW, Daimler
    Jedes sechste Elektroauto ist von deutschem Hersteller

    Das Elektroauto gewinnt an Fahrt bei den deutschen Herstellern und Autokäufern. Bei Angebot und Nachfrage dominiert China.

TW1920 01. Okt 2012

Nur dass Siemens es geschafft hat wie eine bank zu agieren und satte gewinne einfährt und...

tonictrinker 01. Okt 2012

das gleich Lied kann auch Motorola singen. Was da für den kurzfristigen Gewinn schon...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Acer XB323UGP (WQHD, 170Hz) 580,43€ • Acer XV340CKP (UWQHD, 144 Hz) 465,78€ • Razer BlackShark V2 + Base Station V2 Chroma 94,98€ • Mega-Marken-Sparen bei MM • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • Fallout 4 GOTY 9,99€ [Werbung]
    •  /