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Mit dem ursprünglichen Atari hat das zuletzt insolvent gegangene Atari nichts mehr zu tun.
Mit dem ursprünglichen Atari hat das zuletzt insolvent gegangene Atari nichts mehr zu tun. (Bild: Bill Bertram/CC-BY-2.5)

Nicht zu retten

Doch alles, was diese Manager unternahmen, verfehlte das wichtigste Ziel, nämlich Atari von seiner Schuldenlast zu befreien. Abgesehen von einigen wenigen hochkarätigen Spieleproduktionen in den Anfangsjahren, die häufig nicht aus dem eigenen Hause stammten, erreichte der Konzern nicht annäherungsweise die Innovationskraft seiner historischen Vorgänger. Da half es auch nichts, dass Atari 2010 auf Initiative eines Investors Urvater Bushnell als Nachfolger Harrisons im Board of Directors bestellte.

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Eine spürbare Änderung der Geschäftsstrategie gab es nicht. Nach einem Jahr trat Bushnell, selbst unzufrieden mit der Arbeitsweise und den Unternehmenszielen, leise wieder ab. Am Ende streikten sogar die hauseigenen Entwickler von Eden Games, einem der wenigen Erfolgslieferanten und pikanterweise einer der wenigen verbliebenen Europastandorte - erfolglos. Die Querulanten werden 2012 kurzerhand abgewickelt.

Memorabilia helfen auch nicht

Die finanziellen Probleme nahmen nicht ab. Seit ihrer ersten Pleite war es der alten GT Interactive nicht gelungen, ein aussichtsreiches Geschäftsmodell auf die Beine zu stellen. Bezeichnend war, wie viel Bedeutung mittlerweile dem Verkauf von Memorabilia zukam, also T-Shirts oder Produkten, die aus Zeiten der alten Atari stammten. Eigene Verdienste waren dagegen Mangelware.

Anfang 2013 schließlich der letzte Versuch eines Befreiungsschlages: Sowohl Atari, Inc. als auch Atari SA meldeten Insolvenz an. Das Ziel: Atari, Inc. gesundstoßen und künftig eigenständig weiterführen. Die Holding sollte dagegen mit allen Schulden kontrolliert in die Pleite abrutschen. Damit hätte man sich dann auch sämtlicher verbliebenen Bindungen an Europa entledigt. Doch der Plan scheiterte. Nun erfolgt konsequenterweise der Ausverkauf des letzten verbliebenen Tafelsilbers.

Wir dürfen gespannt sein, ob der inzwischen reichlich geschundene Name nochmal den Weg auf die Produktverpackungen findet oder ob er nun endlich in wohligem Gedenken an vergangene Ruhmestaten ruhen darf. Atari-Gründer Bushnell sagte unlängst in einem Interview für die Spielewebsite VG24/7: "Es ist sehr schwierig, eine Marke wie Atari vollkommen zu zerstören." Das dachten die verschiedenen Rechteinhaber der Markennamen Commodore und Amiga auch.

 Bye-bye Europe!

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KarlaHungus 17. Jul 2013

Gabs auf keinen Fall. Musst Du Dir ausgedacht haben! Oder Du hast nicht gelesen was hier...

planet_irata 17. Jul 2013

Meine Idee wäre für je $10 eine email-Adresse unter atari.com. Und besonders bedeutende...

Arkarit 16. Jul 2013

Himmel! Wie viele Einfamilienhäuser hast du denn für die 4GB hinlegen müssen?

Arkarit 16. Jul 2013

den gabs ;-)

nf1n1ty 16. Jul 2013

Stimmt :D Du glaubst nicht, wie ich das damals gefeiert habe: "Commandos im Wilden...



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