• IT-Karriere:
  • Services:

Onlineshops: Conrad kauft insolvente Getgoods.de und HoH

Conrad Electronic übernimmt Onlineshops der insolventen Getgoods.de Vertriebs GmbH. Das sind neben Getgoods.de HoH.de und Handyshop.de. Für Kunden, die von der Insolvenz betroffen sind, will Conrad nach einer Lösung suchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Conrad-Logistikzentrum in Weinberg
Conrad-Logistikzentrum in Weinberg (Bild: Conrad)

Das Oberpfälzer Familienunternehmen Conrad Electronic übernimmt die zu Getgoods gehörenden Onlineshops Getgoods.de, HoH.de und Handyshop.de. Nach schnellem Wachstum war die Getgoods.de Vertriebs GmbH in finanzielle Schieflage geraten und musste am 14. November 2013 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Conrad übernimmt nahezu alle der 190 Mitarbeiter der Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Bundeskartellamt hat bereits die Genehmigung erteilt.

Stellenmarkt
  1. PM-International AG', Speyer
  2. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main

Rüdiger Wienberg, Insolvenzverwalter der Getgoods.de Vertriebs GmbH, sieht in der Übernahme eine gute Lösung: "Mit Conrad haben wir einen starken Partner gefunden, der E-Commerce versteht. Damit haben wir eine zukunftsfähige Lösung für Kunden und Mitarbeiter erzielt". Conrad will Getgoods.de als Marke erhalten und als eigenständiges Unternehmen weiterführen. Dennoch werden Synergien im Einkauf oder Logistik angestrebt. "Die Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt (Oder) und Berlin werden wir zunächst komplett übernehmen. Für sie und auch für die Kunden und Lieferanten von Getgoods geht das Geschäft ganz normal weiter. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir ein tragfähiges und wachstumsorientiertes Geschäftsmodell entwickeln. Dabei werden wir versuchen, so viele Arbeitsplätze wie irgend möglich zu erhalten", sagt Conrad-Chef Jörn Werner.

In Abstimmung mit Getgoods will Conrad eine Lösung für von der Insolvenz betroffene Kunden finden. Denn Kunden, die vor dem Insolvenzantrag Ware bei Getgoods bestellt und bezahlt, aber noch nicht erhalten haben, haben ebenso ein Problem wie Kunden, die einen Kauf rückabwickeln wollen. Ihre Ansprüche sind Insolvenzforderungen. Das heißt, die Kunden erhalten weder ihre Zahlung zurück noch die bestellte Ware, heißt es in einer FAQ bei Getgoods.de. Insolvenzforderungen müssen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Insolvenzverwalter schriftlich angemeldet werden. Der Insolvenzverwalter hat dann dafür zu sorgen, dass das Vermögen von Getgoods.de gleichmäßig unter allen Gläubigern verteilt wird. Auch Gewährleistungsansprüche gegen den Händler sind Insolvenzforderungen.

Das Insolvenzverfahren hat das zuständige Amtsgericht Frankfurt (Oder) am 4. Dezember 2013 eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rüdiger Wienberg bestellt, der bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter des Unternehmens tätig war.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

DerJochen 06. Dez 2013

Conrad versteht e-commerce? Sicher nicht. Zu teuer und nervt alle Tage mit nervigen...

derJimmy 05. Dez 2013

Conrad ist eine Ramsch-Apotheke! Nichts sonst. Wo Reichelt oft nur einfach "teuer" ist...


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /