Abo
  • Services:
Anzeige
Andy Warhol wusste die menschliche Gier in Kunst darzustellen.
Andy Warhol wusste die menschliche Gier in Kunst darzustellen. (Bild: Adrian Dennis/Getty Images)

Insiderhandel: Mitarbeiter verkaufen Firmengeheimnisse im Darknet

Andy Warhol wusste die menschliche Gier in Kunst darzustellen.
Andy Warhol wusste die menschliche Gier in Kunst darzustellen. (Bild: Adrian Dennis/Getty Images)

Auf illegalen Online-Marktplätzen werden derzeit offenbar gezielt Insider angeworben, um mit deren Informationen kriminelle Geschäfte zu ermöglichen. Die Bandbreite reicht von Insiderhandel am Aktienmarkt bis zur Infektion von Banken durch Malware.

Im Darknet werden nicht nur Drogen und Waffen gehandelt, sondern auch Geschäftsgeheimnisse großer Unternehmen, die später beim Insiderhandel an der Börse monetarisiert werden. Eine Analyse der Sicherheitsfirmen Redowl und Intsights zeigt, wie das Geschäft abläuft [PDF].

Anzeige

Die beteiligten Sicherheitsforscher mussten sich mehreren Interviews stellen, bevor sie Zugang zu dem kostenpflichtigen Forum bekamen. Mit 1 Bitcoin ist der Preis für die Mitgliedschaft recht hoch, derzeit etwa 900 Euro.

In den Foren geben Insider aus Unternehmen zum Beispiel aktienkursrelevante Informationen bekannt, die dann genutzt werden können, um rechtzeitig Aktiengeschäfte abzuschließen. Die Insider werden für die Informationen der Untersuchung zufolge mit einer Kommission belohnt, auf Grund der Anonymität haben sie nur wenig Konsequenzen zu befürchten.

In dem untersuchten Kickass-Marketplace wurden demnach Informationen über den generellen Aktienmarkt, über Währungsgeschäfte (Forex-Trading), und Rohstoffhandel ausgetauscht. Das Geschäft läuft offenbar gut - die Bitcoin-Wallet des Marktplatzes hat einen Gegenwert von rund 180.000 US-Dollar.

Kreditkartendaten von Händlern

Auch Insider im Bereich des Handels werden gesucht, um Kreditkartenbetrug zu ermöglichen. In einem Post heißt es: "Wenn du einen (Redigierter Name der Kaufhauskette) Kassenmitarbeiter kennst, der meinem Team (mehreren Mules) ermöglicht, einige iPhone 6 zu kaufen bekommst du 100 britische Pfund pro Gerät". Mules sind Gehilfen der Kreditkartenfälscher, die die erbeuteten Daten in Geschäften und an Geldautmaten zu Geld machen sollen.

In anderen Fällen sollen Anwerber versucht haben, Insider in Banken zu finden, die dann Malware auf den Computern installieren, um ohne Umgehung von Firewalls und anderen Sicherheitsmechanismen aktiv werden zu können. Entsprechende Angriffe zum Beispiel auf die Upstream-Zahlungsgateways von Banken hatte die Sicherheitsfirma Kaspersky im vergangenen Jahr beschrieben.


eye home zur Startseite
devman 01. Feb 2017

Gib mal die Darknet-Adresse, ich will mir selbst ein Bild von dem Rechtsverstoß machen 8-)

M.P. 01. Feb 2017

Und wenn man sich zu viel im Darknet herumtreibt, fäng man an Worte oder Satzteile zu...

M.P. 01. Feb 2017

Wieso sollte man das machen? Ohne einen finanziellen oder anderweitigen Vorteil wird sich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. FLYERALARM GmbH, Würzburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  3. ADWEKO Consulting GmbH, deutschlandweit
  4. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,49€
  2. 20,00€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand (für alle die kein NES Classic ergattern konnten)

Folgen Sie uns
       


  1. Gebärdensprache

    Lautlos in der IT-Welt

  2. Denverton

    Intels Atom C3000 haben 16 Kerne bei 32 Watt

  3. JR Maglev

    Mitsubishi steigt aus Magnetbahn-Projekt aus

  4. Forschung

    HPE-Supercomputer sollen Missionen zum Mars unterstützen

  5. IEEE 802.11ax

    Broadcom bietet Chip-Plattform für das nächste 5-GHz-WLAN

  6. Alternativer PDF-Reader

    ZDI nötigt Foxit zum Patchen von Sicherheitslücken

  7. Elektro-Cabriolet

    Vision Mercedes-Maybach 6 mit 500 km Reichweite

  8. Eufy Genie

    Ankers Echo-Dot-Konkurrenz kostet 50 Euro

  9. Kaby Lake Refresh

    Intel bringt 15-Watt-Quadcores für Ultrabooks

  10. Indiegames

    Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

  1. Re: Standard-Nutzername lautet pi

    blubby666 | 12:27

  2. Re: Verdientes Ergebnis für alle Käufer

    Chronisch Unbegabt | 12:26

  3. Re: Sieht ja chic aus

    DetlevCM | 12:26

  4. Re: Piraten

    DY | 12:25

  5. Falsche Überschrift!

    xmaniac | 12:25


  1. 12:01

  2. 11:59

  3. 11:45

  4. 11:31

  5. 10:06

  6. 09:47

  7. 09:26

  8. 09:06


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel