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Insiderhandel: Ermittlungen gegen Ubisoft-Mitarbeiter

Die französische Börsenaufsicht ermittelt gegen fünf Mitarbeiter von Ubisoft. Sie sollen Aktien vor der Bekanntgabe von Problemen bei der Entwicklung von Watch Dogs und The Crew verkauft haben. Für den Publisher kommen die Untersuchungen zur Unzeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Verschiebung von Watch Dogs hatte dem Aktienkurs massiv geschadet.
Die Verschiebung von Watch Dogs hatte dem Aktienkurs massiv geschadet. (Bild: Ubisoft)

Gegen den Chef von Ubisoft Montreal Yanis Mallat und vier weitere kanadische Mitarbeiter des Unternehmens ermittelt die französische Börsenaufsicht Autorité des marchés financiers (AMF). Die Angestellten sollen im Herbst 2013 ihre Aktien von Ubisoft verkauft haben, weil sie vorab über Verschiebungen der Veröffentlichungstermine von Watch Dogs und The Crew informiert waren. Nach Bekanntgabe der Verschiebungen haben die Anteilsscheine rund 25 Prozent ihres Wertes verloren.

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Mallat hat die Vorwürfe, über die Kotaku.com berichtet hatte, in einem Interview mit der kanadischen Zeitung La Presse bestritten. Ubisoft hat den Mitarbeitern das Vertrauen ausgesprochen und will sie in der Angelegenheit unterstützen.

Die Ermittlungen kommen für Ubisoft zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen verteidigt sich derzeit gegen eine feindliche Übernahme durch Vivendi. Erst vor wenigen Tagen hatte der Medienkonzern bekanntgegeben, knapp 25 Prozent der Anteile von Ubisoft gekauft zu haben. Falls der Aktienkurs von Ubisoft wegen der nun bekanntgewordenen Ermittlungen sinkt, kann Vivendi günstiger weiter zukaufen.

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chefin 17. Nov 2016

Wenn es Wahr ist ist es keine Marktmanipulation. Wahre Fakten darf man natürlich...

Oktavian 16. Nov 2016

In meinem Unternehmen wird deshalb peinlich genau darauf geachtet, dass alle Management...


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