Insiderhandel: EA findet "fragwürdige Aktivitäten" bei FUT und Fifa 21

Bei den Untersuchungen rund um FUT-Karten meldet sich EA zu Wort - und stoppt bis auf weiteres die Abgabe an Fußballstars und Mitarbeiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fifa 21
Artwork von Fifa 21 (Bild: Electronic Arts)

Wenige Tage nach den öffentlichen Hinweisen auf Verkäufe teurer FUT-(Fifa Ultimate Team)-Karten durch Mitarbeiter hat sich Electronic Arts mit einer öffentlichen Erklärung gemeldet. Tatsächlich habe man Indizien gefunden, dass es "fragwürdige Aktivitäten" gegeben habe.

Stellenmarkt
  1. Data Foundation Architect (m/w/d)
    Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig
  2. Business Analyst / Process Designer (f/m/d)
    NEXPLORE Technology GmbH, Essen
Detailsuche

"Es scheint, dass eines oder mehrere EA-Konten, die entweder kompromittiert wurden oder von jemandem innerhalb von EA verwendet wurden", am Handel mit FUT-Karten beteiligt gewesen seien. EA hält es also auch für möglich, dass etwa Hacker ein Konto von EA unter ihre Kontrolle gebracht haben, um Geld zu verdienen.

Das Unternehmen geht in seiner Erklärung auf das "Granting" ein. Damit ist gemeint, dass bestimmte virtuelle Gegenstände oder Athleten gezielt an Partner, Prominente oder Fußballstars abgegeben werden. Diese Extras würden weniger als 0,0006 Prozent an der Gesamtzahl der überhaupt verfügbaren Objekte ausmachen.

Außerdem würden "Granted"-Gegenstände bei der Kalkulation der Gewinnchancen nicht mitberechnet. Dadurch beeinträchtigten sie die Chancen für die regulären Spieler nicht, außerdem könnten sie nicht gehandelt werden. Trotzdem habe EA bis auf weiteres die Abgabe dieser Extras gestoppt.

Golem Karrierewelt
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.02.2023, virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit einigen Stellen der Erklärung sorgt EA übrigens für Spott in der Community. So heißt es, dass keine Praktiken toleriert würden, mit denen die "Integrität des Wettbewerbs" in Fifa beeinträchtigt würde - dabei weiß natürlich jeder Spieler, dass es in FUT schlicht um Pay-to-Win geht.

Vor einigen Tage hatte es Hinweise gegeben, dass mindestens ein Mitarbeiter von Electronic Arts die begehrten Sammelkarten der Kategorie Prime Icon Moments an zahlungswillige Kunden verkauft hat. Die Preise sollen zwischen 700 und 1.700 US-Dollar betragen haben.

FIFA 23 Standard Edition PS5 | Deutsch

In FUT ist es hilfreich, entweder sehr viel Glück beim Kauf von Karten zu haben. Oder eben in den Tauschbörsen als virtuellem Transfermarkt für leistungsstarke Fußballer mit Geld zuschlagen zu können.

Spieler bauen in FUT mit den Karten eine Mannschaft, mit der sie in mehreren Modi und Wettbewerben antreten. Leistungsstarke Athleten mit hohen Werten sind dabei zwar nicht allein entscheidend, aber bei ungefähr gleich gutem Können am Gamepad dürfte so gut wie immer der mit dem besten Kartenset gewinnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Japan und die Digitalisierung
Immer noch zu analog

Japan ist bekannt für Hightech und Roboter. Bei der Digitalisierung liegt man aber hinter anderen Industriestaaten, viele Arbeitsprozesse sind bis heute analog.
Ein Bericht von Felix Lill

Japan und die Digitalisierung: Immer noch zu analog
Artikel
  1. Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
    Amazon Shopper Panel
    Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

    Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

  2. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

  3. Konflikt mit den USA: Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft
    Konflikt mit den USA
    Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft

    Eigentlich wollte Edward Snowden parallel die US-amerikanische Staatsbürgerschaft behalten - das wurde ihm unmöglich gemacht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /