InPrivate Desktop: Windows 10 soll integrierte VM-App bekommen

Microsoft arbeitet an einer Sandbox-App für Windows 10 Enterprise, in der suspekte Anwendungen per virtueller Maschine ausgeführt werden. Mit einem Klick ist die VM eingeschaltet oder beendet.

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Manche Software sollte besser nicht ohne VM ausgeführt werden.
Manche Software sollte besser nicht ohne VM ausgeführt werden. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

In einer der kommenden Versionen von Windows 10 Enterprise könnte eine vorläufig als InPrivate Desktop bezeichnete virtuelle Maschine als Store-App integriert werden. Das berichtet Bleeping Computer unter Berufung auf eine Quest im Insider Feedback Hub. Die Beschreibung erläutert, dass es sich um eine Art von Wegwerf-Sandbox handeln soll: Sie könne mit einem Klick geöffnet, eine nicht vertrauenswürdige Datei dort testweise ausgeführt und die App mit einem weiteren Klick geschlossen werden.

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Die Systemvoraussetzungen lesen sich mit 5 GByte Festplattenplatz, 4 GByte Arbeitsspeicher, zwei CPU-Kernen und im Mainboard-UEFI eingeschalteter Virtualisierung sehr gering. Überdies sind Administrator-Rechte und ein Neustart erforderlich, um die VM-App zu nutzen, was eine Hyper-V-Installation wahrscheinlich macht. Die Ausführungsdatei kann per Strg+C und Strg+V auf den virtuellen Desktop kopiert werden, was klar simpler ist, als eine reguläre VM aufzusetzen.

Offenbar war der InPrivate Desktop nicht für externe Tester gedacht, sondern nur für Microsoft-Mitarbeiter, wie interne Verlinkungen zeigen. Die Beschreibung der Quest enthält einen Codenamen, welcher an bisherige erinnert, die für ähnliche Sicherheitsfunktionen verwendet wurden. Wie Ars Technica erläutert, lautet er Madrid. Die virtualisierten Tabs des Edge-Browsers nannte Microsoft einst Barcelona, und die Windows Defender Advanced Threat Protection für Unternehmenskunden hieß einst Seville - alles spanische Städte. Beide Funktionen gab es ursprünglich nur für Windows 10 Enterprise, mittlerweile sind sie auch in Windows 10 Professional integriert.

Es ist anzunehmen, dass der InPrivate Desktop nicht im Herbst-Update von Windows 10 enthalten sein wird, sondern erst in einer späteren Version des Microsoft-Betriebssystems.

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EynLinuxMarc 31. Aug 2018

oh ja. hmm die Enterprise kann der enduser nicht kaufen bei MS und Co, weil nur für Firma...

TheUnichi 15. Aug 2018

Kein "eigenes BS", aber ein Unix-Derivat wie viele andere.

TheUnichi 15. Aug 2018

Zu 2. kann ich dir empfehlen, einfach Docker und Docker-Compose zu verwenden...

torrbox 14. Aug 2018

Das funktioniert wahrscheinlich auh jetzt noch komfortabler als Microsoft es plant...

southy 14. Aug 2018

Die Idee an sich ist toll, keine Frage. Und für viele Anwendungen reicht ja auch eine...



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