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Innovation Days: Ericsson liefert Basisstation an 5G Lab Germany

Bei den Innovation Days von Ericsson dreht sich alles um 5G. Die Forschung wird mit einer Lieferung an die 5G Labs an der Technischen Universität Dresden weitergebracht.

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Stefan Koetz (rechts), Chef von Ericsson Deutschland, trifft Professor Frank Fitzek (Co-Coordinator des 5G Labs Germany) auf den Ericsson Innovation Days
Stefan Koetz (rechts), Chef von Ericsson Deutschland, trifft Professor Frank Fitzek (Co-Coordinator des 5G Labs Germany) auf den Ericsson Innovation Days (Bild: Ericsson)

Anlässlich der Ericsson Innovation Days im Eurolab des Mobilfunkausrüsters in Aachen wird eine neue Basisstation mit 5G-Kernnetz-Komponenten an das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) ausgeliefert. Das gab Ericsson am 28. Juni 2017 bekannt. "Wir freuen uns über die Möglichkeit, in Ericssons Ende-zu-Ende 5G-Proof-of-Concept-Netz neue Tests durchführen zu können", erklärte Professor Frank Fitzek, Co-Coordinator des 5G Labs Germany.

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Dem Aufbau eines europäischen Netzes sei eine fundamentale Bedeutung beizumessen, sagte Fitzek. Zusammen mit dem in Aachen befindlichen 5G-Kernnetz können so Versuche mit verteilten Cloud-Architekturen und Network-Slicing-Funktionalitäten durchgeführt werden.

In Aachen können Gäste einen ferngesteuerten PKW auf einem Testgelände in Schweden annähernd in Echtzeit steuern. Hierbei sitzt der Fahrer in einem Cockpit und navigiert anhand eines Live-Streamings, das von Kameras am Fahrzeug übertragen wird. Angedacht ist es, solche Technologien beispielsweise in Logistikzentren einzusetzen und auf diesem Wege Gabelstapler zu steuern.

Ericsson: 5G als Remote-Parkservice

Ein weiterer Gedanke ist die Nutzung der Technologie für einen zentralen Parkservice, bei dem entsprechend ausgerüstete Autos auf speziellen Parkplätzen von zentralen Servicekräften aus der Ferne eingeparkt werden könnten.

Das 5G Lab Germany an der TU Dresden ist ein interdisziplinäres Team mit rund 600 Wissenschaftlern aus 22 Forschungsbereichen der TUD. Ziel ist es, Schlüsseltechnologien für die Entwicklung des 5G-Mobilfunkstandards zu liefern. Zu den Industriepartnern gehören Vodafone, National Instruments, Nokia, Rohde & Schwarz, NEC, Claas, Ericsson und Deutsche Telekom.



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