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Innovation 2024: Intel verschiebt Innovation-Konferenz auf 2025

Nach angekündigten Entlassungen und schwachen Zahlen soll das größte Intel -Event des Jahres erst im nächsten Jahr wieder stattfinden. Produkt-Launches gibt es trotzdem.
/ Martin Böckmann
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Themenbezogene Veranstaltungen wie die Vorstellung der Lunar-Lake-Architektur vor der Computex 2024 soll es weiter geben. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)
Themenbezogene Veranstaltungen wie die Vorstellung der Lunar-Lake-Architektur vor der Computex 2024 soll es weiter geben. Bild: Martin Böckmann/Golem.de

Intel hat die Innovation 2024 verschoben(öffnet im neuen Fenster) . Auf der Hausmesse stellt der Hersteller normalerweise neue Produkte vor und erklärt die aktuelle Strategie sowie Pläne für die Zukunft. Vor allem aber ermöglicht die Veranstaltung Hintergrundgespräche mit Technikern, Ingenieuren und Managern sowie Präsentationen zu Einzelthemen.

Nachdem Intel ankündigte, 15.000 Mitarbeiter zu entlassen , ist man im Unternehmen aber vorerst nicht mehr in Feierlaune. Die Innovation soll erst wieder im Jahr 2025 stattfinden.

Die schwierige wirtschaftliche Lage hätte außerdem bereits die Kosten der Innovation unangemessen erscheinen lassen, wenn stattdessen wichtige Themen auch in kleineren Veranstaltungen und Onlinepräsentationen behandelt werden können. Auch durch die Kombination von Produktpräsentationen und Workshops mit anderen Veranstaltungen lässt sich etwas Budget sparen.

Im Rahmen der Ifa 2024 tut Intel genau das und nutzt die Gelegenheit für das Launch-Event zu Lunar Lake . Unter dem Namen Core Ultra 200 bringt Lunar Lake eine grundlegend neuer Architektur der Prozessorkerne. Damit soll die Lücke zu anderen Herstellern in den Punkten Energieeffizienz und Grafikperformance wieder geschlossen werden. Auch die integrierte Xe2-Grafikeinheit (Battlemage) soll zu den besten ihrer Leistungsklasse zählen.

Die Organisation wird neu aufgestellt

Für den weiteren Jahresverlauf stehen zudem weitere Launches auf dem Plan. Arrow-Lake-S steht im Desktopbereich an, soll Effizienz und Leistungssteigerungen bringen und damit zu AMDs Zen-5-CPUs aufholen. Für Server und Rechenzentren ist Xeon 6 in zwei Varianten geplant, einmal Sierra Forest mit Effizienz-Kernen und außerdem Granite Rapids mit Performance-Kernen. Die Bezeichnung Xeon-Scalable verwendet Intel ab dieser Generation nicht mehr.

Die geplanten Entlassungen betreffen besonders stark die Marketing- und PR-Abteilung von Intel, die auch für die Organisation von Großveranstaltungen wie der Innovation mitverantwortlich ist. Im Hintergrund dürften daher auch einige Änderungen folgen und Aufgaben neu verteilt werden. Ob Intel danach überhaupt noch in der Lage ist, so große Events eigenständig durchzuführen, wird sich spätestens 2025 zeigen.


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