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Innogy: Energieversorger macht Elektroautos und Hybride zur Pflicht

Mitarbeiter des Energieversorgers Innogy müssen ab 2018 bei neuen Dienstfahrzeugen auf Elektro oder Hybrid setzen. Die Ladestation und den Strom für zu Hause bekommen sie gestellt. Reine Verbrennungsfahrzeuge sind dann tabu.
/ Andreas Donath
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Dienstwagen werden auf alternative Antriebe umgestellt. (Bild: Innogy)
Dienstwagen werden auf alternative Antriebe umgestellt. Bild: Innogy

Innogy stellt seinen Fuhrpark auf alternative Antriebe um. Die gesamte Dienstwagenflotte solle innerhalb von vier Jahren aus Elektroautos und Hybridfahrzeugen bestehen, kündigte(öffnet im neuen Fenster) die RWE-Tochter an.

Die neue Regelung für Firmenwagen betrifft auch die Vorstände und Führungskräfte des Unternehmens. Dienstfahrzeuge, die mit klassischen Diesel- oder Benzinmotoren ausgerüstet sind, werden ab Anfang 2018 nicht mehr angeschafft. Bei dem Vorhaben geht es um etwa 1.000 Fahrzeuge.

Bis Ende 2017 ist der Abschied vom Verbrenner noch freiwillig, ab Anfang 2018 ist ein Elektro- oder Hybridauto dann Pflicht. Elektroautofahrer bekommen die Ladebox gestellt und erhalten den Ladestrom für ihr Dienstfahrzeug kostenlos.

Auch Vattenfall will seine Dienstwagenflotte, die aus 3.500 Autos besteht, in Deutschland, Schweden und den Niederlanden auf Elektrofahrzeuge umrüsten. Keines der Unternehmen nannte Marken oder Modelle.

Renault Zoe (Herstellervideo)
Renault Zoe (Herstellervideo) (01:04)

Bis 2018 wird es in Deutschland ein kleines Sortiment von Elektroautos geben, aus denen Interessenten wählen können. Dazu zählt der Chevrolet Bolt, der hierzulande als Ampera-E von Opel verkauft wird. Auch der Nissan Leaf, der BMW i3, der Renault Zoe, der E-Golf, der Kia Soul E und die Fahrzeuge von Tesla könnten dazugehören. Eine wesentlich größere Auswahl gibt es bei Hybridfahrzeugen.


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