Abo
  • Services:
Anzeige
Innenraumkonzept ID16: erster Schritt zum rollenden Wohnzimmer
Innenraumkonzept ID16: erster Schritt zum rollenden Wohnzimmer (Bild: Yanfeng)

Auto-Innenraum der Zukunft: Auf dem Weg ins rollende Wohnzimmer

Innenraumkonzept ID16: erster Schritt zum rollenden Wohnzimmer
Innenraumkonzept ID16: erster Schritt zum rollenden Wohnzimmer (Bild: Yanfeng)

Im Auto der Zukunft muss der Fahrer nicht mehr selbst lenken. Das verändere auch den Innenraum, sagt der chinesische Zulieferer Yanfeng. Die Ideen des Weltmarktführers sollen schon bald Realität werden.
Von Lukas Bay

Lehnen Sie sich zurück, das Auto lenkt selbst. Das Lenkrad zieht sich zurück, der Sitz fährt nach hinten und der Autofahrer kann sich entspannen. Wer mag, kann sogar noch einen kleinen Tisch ausklappen oder seinen Sitz leicht zu seinem Beifahrer drehen und einen Plausch halten. Denn 80 Prozent unserer Zeit im Auto müssen wir nicht mehr selber fahren. So jedenfalls stellt sich der chinesische Zulieferer Yanfeng die Zukunft vor.

Anzeige
  • Der Innenraum eines Autos verändert sich in den kommenden Jahr stark. Das sagt das chinesische Unternehmen Yanfeng. (Bild: Yanfeng)
  • Das Innenraumkonzept ID16 stellt Yanfang in Frankfurt auf der IAA 2015 vor. (Bild: Yanfeng)
  • Die Insassen bekommen mehr Platz, weil die Sicherheitssysteme anders integriert werden. (Bild: Yanfeng)
  • Die Instrumente werden durch Bildschirme ersetzt, Lüfterdüsen durch einen Luftschlitz. (Bild: Yanfeng)
  • Eine Gangschaltung in der Mittelkonsole fehlt. (Bild: Yanfeng)
  • Dafür gibt es eine ausziehbare Ablagefläche. (Bild: Yanfeng)
  • Ein neues Fertigungsverfahren macht die Lederausstattung günstiger. (Bild: Yanfeng)
  • Die meisten der Entwicklungen sollen bereits serienreif sein. (Bild: Yanfeng)
  • Dazu gehört auch die beheizbare Armlehne. (Bild: Yanfeng)
Der Innenraum eines Autos verändert sich in den kommenden Jahr stark. Das sagt das chinesische Unternehmen Yanfeng. (Bild: Yanfeng)

Mit ihrem Konzept ID16 zeigen die Chinesen auf der Branchenmesse IAA, wie der Innenraum eines Autos schon in wenigen Jahren aussehen könnte. "In den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren wird sich im Autoinnenraum viel mehr verändern als in den vergangenen hundert Jahren", sagt Han Hendriks, der bei Yanfeng für die Innovationsabteilung verantwortlich ist. "Wir werden dann in Wohnzimmern auf Rädern unterwegs sein".

Yanfeng liefert Innenausstattungen

Auch wenn der Name Yanfeng in Europa nur Experten ein Begriff sein dürfte, sind die Erfindungen der Chinesen für die Autobauer von entscheidender Bedeutung. Seit einem Joint Venture mit dem US-Multi Johnson Control ist Yanfeng Global Automotive Interiors, so der komplette Name, der größte Zulieferer für den Innenraum. Die Chinesen unter der Führung des deutschen Chefs Johannes Roters stellen vieles her, was man auch in den Modellen deutscher Autobauer wie BMW, Mercedes oder Opel wiederfindet - von der Türverkleidung über die Beleuchtung bis zu den Cockpitsystemen.

Für die Zukunftsvision ID16 hat das Unternehmen Tausende Autofahrer über ihre Vorstellungen befragt. Herausgekommen ist das Modell eines Sport Utility Vehicle (SUV), speziell für den gutbetuchten asiatischen Kunden und mit autonomem Antrieb. Autos, wie sie schon in wenigen Jahren millionenfach auf den Straßen unterwegs sein sollen.

Viel von ID16 ist serienreif

Futuristische Lounge-Sessel, wie Mercedes sie in sein Zukunftsmodell F015 eingebaut hat, sucht man im ID16 trotzdem vergeblich. Statt auf einen radikalen Umbau setzen die Chinesen offensichtlich auf eine sanfte Weiterentwicklung. Die meisten der rund 30 Neuerungen im ID16 seien heute schon serienreif, betont Yanfeng-Manager Hendriks. Entwickelt wurden sie in den Innovationszentren des Autobauers in Holland (Michigan), Schanghai und Neuss.

Auffällig ist, dass der Autofahrer im Innenraum der Zukunft wieder mehr Platz bekommen soll. Obwohl die Autos in den vergangenen Jahren immer größer wurden, schränkten Sicherheitssysteme den Fahrer bisher immer weiter ein. Im Innenraum, wie ihn die Chinesen entwerfen, sieht das anders aus. Da Airbags in die Decke wandern und die Gangschaltung im Modell ganz fehlt, sind Armatur und Mittelkonsole deutlich luftiger gestaltet.

Beheizbare Armlehnen, kaum Bling-bling 

eye home zur Startseite
ChristianKG 16. Sep 2015

Also sind die Fehler die ein Mensch macht erwünscht, die einer Maschine aber nicht? Und...

Neuro-Chef 14. Sep 2015

Aber bitte nur optional, ich will auch in Zukunft meinen Mitreisenden nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Bonn
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Berlin
  4. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand) - Bestpreis!
  2. 279€
  3. 99,90€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 128€)

Folgen Sie uns
       


  1. Airport Guide Robot

    LG lässt den Flughafenroboter los

  2. Biometrische Erkennung

    Delta lässt Passagiere mit Fingerabdruck boarden

  3. Niantic

    Keine Monster bei Pokémon-Go-Fest

  4. Essential Phone

    Rubins Smartphone soll "in den kommenden Wochen" erscheinen

  5. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  6. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  7. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  8. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  9. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  10. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. ++

    teenriot* | 03:52

  2. Re: Peinlich

    berritorre | 02:59

  3. Re: Darum Internetspiele immer nur Isoliert...

    Benutzer0000 | 01:36

  4. Re: Einfach Unfähig

    Pfirsich_Maracuja | 01:14

  5. Re: 18¤ für ein mobiles Mädchenspiel?

    xtrem | 00:15


  1. 15:35

  2. 14:30

  3. 13:39

  4. 13:16

  5. 12:43

  6. 11:54

  7. 09:02

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel