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Innenminister: "Wir müssen den Begriff E-Sport ausradieren"

Der hessische Innenminister Peter Beuth will die Welt des Computerspielens verändern: Er möchte die Verwendung des Begriffs E-Sport stoppen und bezeichnet die Pläne der großen Koalition in Berlin als "katastrophal".

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Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU)
Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) (Bild: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS))

Mit auffallend markigen Worten hat der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) Ende November 2018 bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Turn- und Sportkongresses in Darmstadt über E-Sport gesprochen. "E-Sport hat mit Sport nichts zu tun. Wir müssen diesen Begriff ausradieren", sagte Beuth laut dem Darmstädter Echo. Damit will Beuth dafür sorgen, dass die Welt des E-Sports und die der klassischen Sportarten strikt getrennt werden.

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Bei E-Sportlern kommt die Wortwahl schlecht an: "Diese Rhetorik treibt einen Keil in den Dialog mit dem Sport. Unfassbar!", kommentiert Hans Jagnow vom E-Sport-Bund Deutschland (ESBD) auf Twitter. Aber offenbar ist der hessische Innenminister in seiner Ablehnung auch weitergegangen als Funktionäre klassischer Vereine und Verbände, die ebenfalls auf der Veranstaltung in Darmstadt waren.

Ralf-Rainer Klatt, der Vizepräsident des hessischen Landessportbundes, sagte etwa, dass man E-Sport als "Teil des Digitalisierungsprozesses unserer Gesellschaft betrachten" solle, "der eben auch im Sport angekommen ist."

Laut Darmstädter Echo hat Innenminister Beuth auch über die Pläne der großen Koalition in Berlin gesprochen und sie als "katastrophal" bezeichnet. Damit habe er die Absicht der Regierung aus CDU/CSU und SPD gemeint, E-Sport im Vereins- und Verbandsrecht anzuerkennen und bei der Schaffung olympischer Perspektiven zu unterstützen.

Der hessische Innenminister begründet seine Ablehnung von E-Sport damit, dass er "die Kinder in die Turnhalle und auf den Sportplatz kriegen" möchte, statt dass sie allein vor der Konsole sitzen. Außerdem "verwies er darauf, dass E-Sport nicht nach den Regeln der Sportverbände, sondern eines amerikanischen Unternehmens gespielt werde", schreibt das Darmstädter Echo.

Derzeit gibt es innerhalb der Sportverbände viele Diskussionen über E-Sport. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte im Oktober 2018 dafür plädiert, den Begriff E-Sport nur noch für "elektronische Sportartensimulationen" wie Fußball (Fifa 19) zu verwenden. Für digitale Actionspiele wie Counter-Strike oder League of Legends sollte nach Auffassung des Verbands künftig das Wort E-Gaming genutzt werden.



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Bembelzischer 18. Dez 2018

Er hat doch recht. Ich spare mir die erneuten Argumente, weil es hier im Forum (auch bei...

Nxmm1s 05. Dez 2018

Nunja, aufgrund dessen, das ich E-Sportler kenne und selber versucht habe auf Profiebene...

Nxmm1s 05. Dez 2018

In den Schulen wird über das Spielen aufgeklärt, naja ab und zu, selten, eigentlich fast...

Tobias_weingand 04. Dez 2018

Gut find ich schon mal das meine Annahmen zu 100% richtig waren du kennst niemanden der E...

Tobias_weingand 04. Dez 2018

Also der "Mausschubser" und Ballerspiel-Champion ist heutzutage in einem professionellen...


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