Inmobi: Google soll 2 Milliarden US-Dollar für Startup bieten

Google will offenbar das Startup Inmobi aus Bangalore kaufen. Dabei soll es um Konkurrenz zu Facebook auf dem Markt für Werbung auf mobilen Endgeräten gehen.

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Google-Suchmaschine
Google-Suchmaschine (Bild: Francois Lenoir/Reuters)

Google verhandelt die Übernahme des mobilen Anzeigennetzwerks Inmobi. Das berichtet die Economic Times unter Berufung auf informierte Kreise. Inmobi ist ein indisches Startup mit Sitz in Bangalore.

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Angaben über den verhandelten Preis liegen der Zeitung nicht vor. Inmobi war in der vorangegangenen Finanzierungsrunde mit über 2 Milliarden US-Dollar bewertet worden.

Die Gespräche zwischen Google und Inmobi sollen bereits im September 2014 begonnen haben, wurden aber zunächst ergebnislos beendet. Nun wurden die Verhandlungen wieder aufgenommen, und Google hat eine formale technische Risikoprüfung (Due Diligence) angesetzt.

Mit dem Zukauf wolle Google auf den Druck reagieren, den Facebook auf dem Markt für mobile Anzeigen ausübt. Google und Inmobi wollten den Bericht bisher nicht kommentieren.

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Im Januar 2015 hatte Twitter das indische Mobile-Marketing-Startup Zip-Dial für rund 30 Millionen US-Dollar gekauft. Im Vorjahr übernahm Facebook Little Eye Labs aus Bangalore, ein Startup, das auf die Analyse mobiler Daten spezialisiert ist. Hier sollen laut einem Bericht von Techcrunch 10 Millionen bis 15 Millionen US-Dollar gezahlt worden sein.

Inmobi ging im Jahr 2007 an den Start und wird von der Softbank, Kleiner Perkins Caufield & Byers und Sherpalo Ventures finanziert. Das Unternehmen ist eine Branchengröße und liefert weltweit täglich Milliarden mobile Anzeigen aus. Inmobi startete zuerst unter dem Namen mKhoj als SMS-basierte Suchplattform, die von Mumbai Angels finanziert wurde. Das Unternehmen hat neben dem Hauptsitz in Bangalore Büros in Hamburg, Johannesburg, London, Nairobi, New York, Paris, San Francisco, Seoul, Singapur und Tokio.

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