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Für die Grafikkarte war kein Platz

Platz für eine dedizierte Grafikkarte hat Voß in dem kleinen Würfel aber nicht gefunden. Das Volumen des Inkubus hätte deutlich größer ausfallen müssen, selbst um eine Single-Slot-Grafikkarte zu verbauen. Zudem hätte genügend Platz für die Kühlung geschaffen werden müssen - das wären zu viele Kompromisse für Voß gewesen. Außerdem reicht die Grafikeinheit der AMD-APU für die meisten Aufgaben in seinen Augen aus. Auch wer gelegentlich spielt und auf die höchsten Grafikeinstellungen verzichten kann, braucht laut Voß keine bessere Grafikkarte.

Inkubus 300µ Gamer
ProzessorAMD A10-7800 (4x 3,5 GHz)
GrafikAMD Radeon R7, 720MHz, 512 Shader
Arbeitsspeicher16 GByte DDR3-2133 Arbeitsspeicher
Interner Speicher512 GByte Crucial-SSD,2 TByte 2,5-Zoll-HDD
MainboardASRock FM2A88X-ITX+
Konnektivität1x VGA, 1x DVI-D, 1x HDMI 1.4, 1x HDMI-In, 2x USB 3.0, 4x USB 2.0,1x Gb LAN, 1x eSATA 6Gb/s, 5x Klinke, 1x S/PDIF (optisch), 1x PS/2, WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0
Netzteilbe quiet! SFX2 Netzteil 300 W
KühlungNoctua NH-L9a CPU-Kühler, Noctua NF-A14 PWM Gehäuselüfter
Inkubus 300µ Gamer - Ausstattung der von Golem.de ausprobierten Variante
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Die Grafikeinheit der am besten ausgestatteten Variante mit AMDs A10-7800 APU reicht für die meisten Office- und Multimediaaufgaben aus. Etwas ältere Spiele wie Starcraft 2 können ohne Probleme gespielt werden. Wer jedoch aktuelle Titel wie GTA V spielen möchte, muss die Grafikeinstellungen teils stark herunterschrauben, um flüssige Bildraten zu bekommen - die integrierte Grafikeinheit des Prozessors ist dann einfach zu schwach.

Gebaut wurde das erste Exemplar des Inkubus 300µ im April 2014. Voß ist Holz als Werkstoff treu geblieben, dieses Mal verwendet er aber MDF statt Multiplex. Nach den technischen Zeichnungen werden die Holzkomponenten des Würfels wie bei einem Ikea-Bausatz auf den Millimeter passend zurechtgesägt, so dass sie einfach zu einer Einheit verleimt werden können. Zum ersten Mal fertigt er das Gehäuse nicht allein, sondern hat eine Tischlerei beauftragt.

  • Die einzelnen Holzteile eines ersten Prototyps des Würfels (Bild: Sebastian Voß)
  • Kurzzeitig war auch ein herausnehmbarer Mainboardtray geplant. (Bild: Sebastian Voß)
  • Bis zum endgültigen Entwurf... (Bild: Sebastian Voß)
  • ...gab es verschiedene Ideen für die Anordnung der Hardware. (Bild: Sebastian Voß)
  • Letztendlich ist es dieser Entwurf geworden. (Bild: Sebastian Voß)
  • Auch für die Aluminium-Rückseite gab es alternative Designs. (Bild: Sebastian Voß)
  • Das mitgelieferte Mainboard hat viele Schnittstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Noctua-Lüfter ist sehr leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist hervorragend verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Aluminium-Rückseite lässt sich einfach abnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Inkubus 300µ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren findet ein Mini-ITX-Mainboard Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist komplett aus Holz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine dedizierte Grafikkarte kann nicht verbaut werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Innenraum ist sehr aufgeräumt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der abgeschnittenen Ecke befindet sich der Power-Button. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die einzelnen Teile werden zu einem Korpus geleimt. (Bild: Sebastian Voß)
  • Der Inkubus 200p ist das zweite Gehäuse von Sebastian Voß. (Bild: Sebastian Voß)
  • Die erste Passprobe im Gehäuse (Bild: Sebastian Voß)
  • Die Werkstatt von Sebastian Voß (Bild: Sebastian Voß)
  • Der erste Inkubus heißt 140m. (Bild: Sebastian Voß)
Die einzelnen Holzteile eines ersten Prototyps des Würfels (Bild: Sebastian Voß)

Damit die EMV-Strahlung der Hardware keine Probleme bereitet und der Inkubus CE-konform ist, wird der Innenraum mit einer speziellen Folie beschichtet. Erst dann folgt die abschließende Grundierung und Lackierung - die Farbwahl liegt beim Kunden. Für die Rückseite des Würfels hat Voß eine Aluminiumblende entwickelt, die einfach mit sechs Rändelschrauben fixiert wird.

Die lange Planung hat sich für Voß gelohnt: Das Gehäuse des Inkubus 300µ ist sehr gelungen und wirkt edel. Das liegt am schicken Design, aber auch an der hervorragenden Verarbeitung. Das Gehäuse wirkt wie aus einem Holzblock gefräst, die Oberfläche ist tadellos lackiert.

Der Innenraum ist durchdacht und dadurch sehr aufgeräumt, die Kabel sind gut versteckt. Auch lässt sich der Inkubus problemlos öffnen und so gegebenenfalls die Hardware aufrüsten. Die Festplatten können durch die Schnellwechselrahmen auf der Rückseite sehr einfach getauscht werden - das geht auch im laufenden Betrieb, sofern es nicht die Systemplatte ist.

"Das Feedback der Community auf den neuen Inkubus war so gut, dass ich ein paar Usern, die mein Projekt von Anfang an mitverfolgt hatten, das Gehäuse als Bausatz zum Unkostenpreis verkauft habe. Kurz darauf beschloss ich, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und machte mich mit dem Inkubus selbstständig", erzählt Voß. In den darauffolgenden Wochen kam unheimlich viel Papierkram auf ihn zu, besonders das Elektro-Altgeräte-Register verzögerte den Marktstart enorm.

Im März 2015 - fast ein Jahr nach dem ersten fertigen Prototyp - ging Voß mit seinem Onlineshop an den Start und begann, die ersten Inkuben auszuliefern.

 Inkubus 300µ ausprobiert: Quadratisch, stylish, gutVerfügbarkeit und Fazit 
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DerVorhangZuUnd... 02. Jul 2015

Danke! Den Wiki-Artikel habe ich gebraucht.

phre4k 01. Jul 2015

Na ja, du musst aber ernsthaft zugeben, dass Framedrops und low fps und hoher Ping (>80...

NeoCronos 25. Jun 2015

Besorg dir genug Festplatten und lasse sie lange genug laufen (meine war eine Samsung...

plutoniumsulfat 19. Jun 2015

Danke für die ausführliche Antwort! Ich überlege momentan eh schon an einem PC, der an...

Anonymer Nutzer 19. Jun 2015

Alles zu finden unter technische Daten und Lieferumfang


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