Inkplate 6 Plus: Das kleinere E-Paper-Display aus recycelten Amazon-Kindles

Ältere E-Book-Reader werden als Basteldisplays wiederverwertet: Das Konzept wiederholt E-Radionica beim Inkplate 6 Plus erneut.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Inkplate 6 Plus ist eine verbesserte Version des 6-Zoll-E-Paper-Displays.
Das Inkplate 6 Plus ist eine verbesserte Version des 6-Zoll-E-Paper-Displays. (Bild: e-Radionica)

Der Onlineshop E-Radionica bringt eine verbesserte Version des Inkplate 6 heraus. Das Inkplate 6 Plus ist ebenfalls ein E-Ink-Display, allerdings mit einer höheren Auflösung von 1.024 x 758 Pixeln. Die Displaydiagonale von 6 Zoll (15,2 cm) bleibt erhalten.

Stellenmarkt
  1. Development Worker (m/f/d) for Digital Transformation
    GIZ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH, Nairobi (Kenia)
  2. IT-Supporter User Helpdesk (m/w/d)
    experts, Raum Ulm
Detailsuche

Außerdem will das Unternehmen dem Konzept treu bleiben. Hier sollen die alten Panels benutzter Amazon-Kindle-Ebook-Reader recycelt werden und eine neue Anwendung finden. Ähnlich ist es beim 10 Zoll (25,4 cm) großen Inkplate 10.

Das Inkplate 6 Plus integriert im Vergleich zum Inkplate 6 einen Touchscreen und ein einstellbares Leselicht. Es scheint, als wären hier E-Reader der Kindle-Paperwhite-Reihe wiederverwendet worden. Das Panel kann laut Hersteller alle 776.192 Pixel in 1,35 Sekunden umschalten. Es ist durch die höhere Aufösung daher träger als das Inkplate 6, kann aber einzelne Pixel individuell schneller ansteuern - mit 1,74 zu 2,63 Mikrosekunden.

Durch die relativ hohe Latenz dürfte sich das Produkt eher für das Anzeigen statischer oder sich wenig verändernder Bilder eignen. Das könnten etwa Textzeilen oder eine Uhr sein. Das Panel wird dabei auf einen eigens entwickelten Microcontroller gesetzt, der mit Arduino IDE oder Micropython kompatibel ist. Entsprechend sind diverse Bastelprojekte möglich.

Micro-SD und Micro-USB

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auf dem Mainboard sind eine Hardware-Uhr, ein ESP32-Microcontroller mit WLAN und Bluetooth Low Energy, ein Micro-USB-Port und ein Micro-SD-Kartenleser integriert. Von einer Speicherkarte können etwa Bilder angezeigt werden, während das System per Akku oder USB mit Energie versorgt wird. Ein I2C- und SPI-Interface, sowie GPIO erweitern die Bastelmöglichkeiten des Produktes.

  • Inkplate 6 Plus (Bild: E-Radionica)
  • Inkplate 6 Plus (Bild: E-Radionica)
  • Inkplate 6 Plus (Bild: E-Radionica)
Inkplate 6 Plus (Bild: E-Radionica)

Das Entwicklerteam hat noch keine Preise für das neue Inkplate 6Plus genannt. Der Vorgänger kostet im Onlineshop 86 Euro. Eine Vorbestellung soll auf Crowd Supply bald möglich sein. Die Arduino-Library für alle Inkplates steht derweil auf Github als Open-Source-Software bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Musterfeststellungsklage
Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
Artikel
  1. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

  2. Raumfahrt: US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten
    Raumfahrt
    US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten

    Was können denn andere Satelliten im geostationären Orbit? Fliegen wir hin und schauen nach.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /