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Nicht mehr als eine Idee

Experten halten das für naiv, manche sogar für betrügerisch. Denn mehr Anmeldungen führen zu mehr Einladungen und mehr Einladungen wiederum zu mehr Nutzern. Und die bezahlt Initiative Q mit immer neuen Münzen: Bei der Registrierung erhält ein Nutzer 13.000 Q-Münzen. Wirbt er in 96 Stunden fünf neue, erhält er erneut 40 Prozent dieser Summe. Holt er wiederum weitere hinzu, gibt es noch mehr digitales Geld. Die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien verstärkt diesen Effekt, weil sich immer mehr Menschen anmelden wollen und damit die Ausgabe von Codes für den Einladenden attraktiv bleibt. Der Schneeball rollt also weiter und weiter und weiter.

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Die Initiative Q bestehe nur aus einer Idee, festgehalten in einem White Paper, sagt Finanzexpertin Hönig, die zu digitalen Zahlungsmittelkonzepten forscht. White Paper beschreiben in der Kryptowährungsszene das Vorhaben, irgendwann einmal mit dem eingenommenen Geld ein Produkt zu entwickeln. Die Absichtserklärungen sind aber oft nicht bindend und räumen den Investoren teils nicht einmal Rechte ein. Dass Initiative Q mit einem White Paper arbeite, sei "ein Zeichen für Betrügerei", sagt Hönig. Sie warnt zudem davor, dass allein schon die Weitergabe der Daten einen Wert habe: "Das Big Business im Internet sind die Daten. Das unterschätzen viele Nutzer."

Panos Mourdoukoutas, Professor an der Long Island University, bezeichnet das System in einem Beitrag für Forbes als "Wunschtraum". Es werde das Akzeptanzproblem nicht lösen, da es nicht einmal eine Währung gebe.

"Initiative Q setzt auf die Gier der Menschen"

Warum geben trotzdem so viele Menschen ihre Daten her, obwohl es doch genügend Beispiele für Missbrauch im Internet gibt? Obwohl man doch weiß, dass ein Angebot ohne Haken meist irgendwo doch einen Haken hat? "Initiative Q setzt auf die Gier und Hoffnung der Menschen, sehr leicht Geld zu verdienen", sagt Hönig. Das Prinzip erzeuge eine Spirale, ähnlich wie die steigenden Bitcoin-Kurse im vergangenen Jahr: Damals sprachen immer mehr Menschen über Bitcoin, immer mehr erfuhren davon, immer mehr investierten, was den Kurs von Bitcoin anstiegen ließ - weshalb immer mehr Menschen darüber sprachen.

Ebenso ist es nun bei Initiative Q. Weil die Angst kursiert, wieder eine vielleicht einmal relevante Kryptowährung und die damit einhergehende Rendite zu verpassen, registrieren sich die Nutzer massenweise. Im Englischen spricht man von der fear of missing out, kurz fomo. Die ist nicht neu: Viele digitale Konzepte befeuern diese Furcht, weil sie dem Nutzer durchweg das Gefühl geben, ein wichtiges Ereignis zu verpassen - Facebook, Twitter, Whatsapp etwa. Immerhin gibt es dort schon echte Inhalte.

 Initiative Q: Gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie keine Q ein!
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e-was 18. Nov 2018

hab noch einige invites: https://initiativeq.com/invite/SglWgDPv2Q

lrojas 17. Nov 2018

Ich habe mich ohne Facebook oder Twitter Account angemeldet. Ich hab ein neues E-Mail...

DreiChinesenMit... 16. Nov 2018

..ich habe drauf steht. Da kann man auch KK nehemen.

plutoniumsulfat 16. Nov 2018

= wenn ein Großteil der Menschen Furbelschwurbel als Gegenleistung akzeptiert. Geld ist...

_spyro_88_ 16. Nov 2018

Kettenbriefe sind meistens ebenfalls Schneeballsysteme bzw. andersherum. Wenn im...


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