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Init-System: Systemd 205 mit veränderter CGroup-Unterstützung

Die neue Version des Init-Systems Systemd bringt einige größere Veränderungen an der Unterstützung für die CGroups des Linux Kernels. Langfristig sollen CGroups nur noch über ein Systemd-API verfügbar sein.

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Systemd soll die CGroup-Verwaltung übernehmen.
Systemd soll die CGroup-Verwaltung übernehmen. (Bild: Josh Landis/National Science Foundation, Public Domain)

Mit den Control Groups (CGroups) lassen sich im Linux-Kernel Ressourcen wie die CPU-Zeit, Datendurchsatz oder Arbeitsspeicherverbrauch für Prozessgruppen limitieren. Nach dem Willen der Systemd-Entwickler und des CGroup-Maintainers soll der Init-Dienst langfristig allein die CGroups verwalten können, Anwendungen sollen nicht mehr direkt von den CGroups Gebrauch machen können.

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Mit dem nun veröffentlichten Systemd 205 sind zunächst die Grundlagen für das langfristige Ziel gesetzt. So sind einige Parameter zur Beeinflussung der CGroups weggefallen und komplett neue Unit-Typen entstanden. Mit den aus Prozessen heraus erzeugten Scope-Units lassen sich Systemdienste oder Anwendungen samt ihrer Kindprozesse gruppieren und verwalten. Um die CGroup-Funktionen aufrechtzuerhalten, sollen darüber dann auch die Ressourcen verteilt werden können.

Mit den ebenfalls neuen Slice-Units sollen die Systemressourcen hierarchisch aufgeteilt und Units einzeln zugewiesen werden. Derzeit existieren standardmäßig drei Slices: je einer für Systemdienste, Anwendersitzungen und virtuelle Maschinen oder Container. Der Login-Daemon nutzt die neuen Units bereits. Neu entstanden ist der Daemon Machined, der zur Verwaltung virtueller Maschinen oder Containern genutzt werden können soll. Der Daemon sammelt auch Meta-Informationen, die über machinectl abgerufen werden können.

Mit den Transient-Units soll Systemd dynamischer werden, denn diese können über ein API zur Laufzeit erstellt werden statt wie bisher über eine Konfigurationsdatei auf der Festplatte. So können nun beliebige Programme als unabhängige Services ausgeführt werden. Über das neue Werkzeug Systemd-Run können etwa Kommandozeilenbefehle als Transient-Units verwendet werden.

Systemd 205 steht ab sofort zum Download bereit, Lennart Poettering weist jedoch darauf hin, dass in dieser Version viele der neuen Funktionen nicht oder nicht ausreichend dokumentiert sind.



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