Infrastruktur: Suse gibt eigene Openstack-Angebote auf

Der Linux-Distributor und Open-Source-Spezialist Suse wird seine Angebote und Services zu der Suse Openstack Cloud nicht weiterführen. Das Unternehmen konzentriert sich stattdessen auf Container-Technik.

Artikel veröffentlicht am , ub/
Suse konzentriert sich künftig auf Container-Technik.
Suse konzentriert sich künftig auf Container-Technik. (Bild: Renee Grayson, flickr.com/CC-BY 2.0)

Vor rund sechs Jahren hat der Linux-Distributor und Open-Source-Spezialist Suse eine erste Version einer eigenen Variante der Infrastructure-as-a-Service-Lösung Openstack vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, werden künftig aber keine neuen Versionen der Suse Openstack Cloud mehr erstellt und der Vertrieb des Produkts komplett eingestellt.

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Bestandskunden sollen noch bis zum Ende ihrer jeweiligen Verträge begleitet werden. Auch beim Umstieg auf andere Technologien will Suse seinen Kunden helfen. Gleiches gelte für Partner im Openstack-Umfeld von Suse. Statt auf Openstack will man sich in einer neuen strategischen Ausrichtung verstärkt auf die Cloud Application Platform konzentrieren, die auf der Cloud Foundry Platform sowie auf der CaaS-Platform basiert. Diese Container-Plattform von Suse baut auf Kubernetes auf.

Michael Miller, Strategie- und Marketingchef bei Suse, schreibt in einem Blogbeitrag, dass die Neuausrichtung auf dynamischere Hybrid- und Multi-Cloud-Anwendungslandschaften sowie Dev-Ops-Prozesse den Anforderungen der Kunden entspreche.

Zu der weiteren Verbindung zur Openstack-Community teilt das Unternehmen mit: "Suse wird weiterhin eng mit der Openstack Foundation zusammenarbeiten und wir werden unser Engagement in diesem Projekt an unsere Zukunftspläne anpassen. Suse wird sich mit der Foundation abstimmen, um unsere Vorstandsposition und die Sponsoring-Ebene ebenfalls anzupassen. Die Suse-Entwickler werden weiterhin an der Upstream-Entwicklung von Openstack beteiligt sein, da wir unsere bestehenden Kunden weiter unterstützen werden. Darüber hinaus wird Suse neben Openstack auch weiterhin spezifische OSF-Projekte evaluieren und diese gegebenenfalls mit einbeziehen, wenn sie mit den Bedürfnissen unserer Kunden und Partner übereinstimmen."

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